Das jüdische Echo
- Journal
- Das jüdische Echo
- Volume
- 12 (1925)
- Issue
- 48 (27.11.1925)
- Date
- 1925-11-27
- Page
- Seite 900 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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900 Das Jüdische Echo Nr. 48 Dienstag, von X>9 Uhr abends an, die Halle des städt. Volksbads zu mieten, und wir ersuchen schon heute um rege Beteiligung. Ludwig Bachmann, dem Mitglied des Bar-Kochba, wurde vom Deutschen Reichsausschuß für Leibesübungen das Deutsche Turner- und Sportabzeichen verliehen. P. B. Kulturverband Jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina, Gruppe Nürnberg. Die diesjährige Mitgliederversammlung findet Donnerstag, den 3. Dez., um X>4 Uhr nachmittags im Deutschen Hof statt. An unsere Mitglieder ergeht freundliche Einladung. Zionistische Ortsgruppe Nürnberg. Am 4. Novbr. hielt Herr Dr. Goldmann, Berlin, in einer sehr stark besuchten internen Ortsgruppenversammlung einen Vortrag über „Die Lage der Zionistischen Organisation nach der A.-C.-Sitzung“. Herr Dr. Goldmann wies darauf hin, daß infolge der Aussprache auf der A.-C.-Sitzung manche der Gegensätze verschwunden seien, die sich auf dem Kongreß gezeigt hätten, und daß in der Arbeit für die Stärkung der Organisation und den Aufbau Palästinas überhaupt alle Parteien einig seien. Auch von den strittigen Punkten wird sich bezüglich der Frage der Jewish Agency in der Praxis zeigen, ob sie zu verwirklichen seien oder nicht. Dies hänge von der Stellungnahme der amerikanischen Juden ab, die sich im letzten Jahr zum Eintritt in die Jewish Agency bereit erklärt hätten. Sollten sie tatsächlich, wie es jetzt den Anschein habe, den Palästinaaufbau hinter das sogenannte Krimprojekt zurückstellen, so werde sich die Jewish Agency, die an sich sehr wünschenswert sei, von selbst erledigen; es werde dann ohne Zutun der Zionisten zu einem Kampf um den Primat Palästinas in der jüdischen Welt kommen. Die andere Frage, die nach wie vor eine Entscheidung fordere, sei die Frage der Richtung, in der sich der Palästinaaufbau vorwärts zu bewegen habe. So wichtig der industrielle Aufbau sei und so sehr das Aufblühen der Industrie in Palästina, insbesondere in der 4. Alijah, begrüßt werden müsse, so stehe doch fest, daß ein gesunder Aufbau ohne eine entsprechende landwirtschaftliche Grundlage auf die Dauer unmöglich sei. Da die öffentlichen Mittel für den Aufbau beschränkt seien und man nicht alles zugleich machen könne, so müsse man sich in erster Linie für die landwirtschaftliche Kolonisation durch den Keren Hajessod einsetzen. Der nächste Kongreß, der vermutlich schon im Jahr 1926 stattfinden wird, werde zu diesen Fragen Stellung nehmen und sie einer Lösung mehr nähern müssen, als dies der 14. Kongreß getan habe. Der inhaltlich wie rednerisch glänzende Vortrag fand lebhaften Beifall. In der Diskussion sprachen die Herren Dr. Nußbaum, Dr. Mayer und Holländer. Erhatic &Wille Herren- und Damenschneiderei MÜNCHEN Marienplatz 18/1 Telephon 23829 Der israelitische Frauenverein Würzburg hat einen Arbeitsnachweis eingerichtet. Dieser hat sich die Aufgabe gestellt, jüdischen Frauen und Mädchen, deren Unterkommen durch die augenblickliche wirtschaftliche Lage besonders erschwert ist, Erwerbsmöglichkeiten zu verschaffen. Der Arbeitsnachweis wird Stellen benötigen für kaufmännische, gewerbliche, hauswirtschaftliche und pädagogische Kräfte, für Schwestern, Heimarbeiterinnen usw. Anfragen sind an den Arbeitsnachweis mit Berufsberatung für jüdische Frauen und Mädchen, Würzburg, Kettengasse 26, zu richten. Der Sportklub „Hakoah“. Wien, I. Wipplingerstraße 24, veranstaltet seine dritte Palästina-Ägypten-Reise auf Wunsch zahlreicher Interessenten nicht wie bisher in den Wintermonaten, sondern zu Ostern 1926 unter der Devise „Pessach in Erez Israel“. Die Vorbereitungen sind bereits sehr weit vorgeschritten und die Zahl der Anmeldungen schon jetzt sehr groß. Spenden-Ausweis Münchener Spendenausweis Nr. 6 vom 17. bis 24. November 1925. Allgemeine Spenden: Josef Schachno u. Frau grat. Else Glaser zur Verlobung 3.—, Justin Lichtenauer u. Frau danken für einen Blumenstock, dessen Spender nicht festgestellt werden kann 3.—. Thoraspende: David Horn 15.—, N.-F.-Telegramm —.50. % Summa: 21.50. Gesamtsumme seit l.X. 1925: 308.89. Nürnberger Spendenausweis Spenden buch: Herr u. Frau Alfred Wortsmann anl. Geb. i. Tochter 20.—, Herr u. Frau Moritz Mandel anl. Geb. i. Tochter 20.—, Herr u. Fr. Moses Griinbautn anl. Geb. i. Sohnes 5.—. Büchsen: Durch Arnold Kandel: Vorhaus 35.—, Heller 10.—, Lecker 7.—, Holzer 3.20, Kandel 3. —, Meyer 2.75, Hillmann 2.50, Dr. Riesenfeld 2.—‘ N. N. 2.55 68.—. Durch Otto Reis-Steinberg: Hommel 2.—, Steinberg, Ullmann je 1.— 4.—.. Durch Maly Weber: Steinhardt 12.—, Weißbarst 4. —, Dr. Frank 2.—, Ehrlich 1.60, Madjewski 1.— 20.60. Bäume: Anläßlich des Gedächtnistages für Thea Blum-Garten von Farn. Sigmund Neumark u. Dr. Albert Löb 4 B. 24.—. Summa: 161.60. Vom 1. Oktober 1925 bis 20. November 1925 gesammelt: 803.99. Gesamtausschuß der Ostjuden München. Familie L. Spielmann gratuliert Herrn Rabbiner Dr. Ehrentreu zur Vermählung seiner Tochter und Familie B. Diamand zur Vermählung ihrer Tochter u. Farn. Glaser zur Verlobung ihrer Tochter 3.—; Familie M. Schumer gratuliert Herrn Rabbiner Dr. Ehrentreu zur Vermählung seiner Tochter und Familie B. Diamand zur Vermählung ihrer Tochter 3.—„ SBöfcfje, ©arberobe, Strümpfe fliehen, ftopfen CJtäfjmafdiine) Anfertigung non 3Jletfpiben für A3äfd)e, 5Mufen ufm. Allerlei £)anbarbeiten für irrnus unb ©efd)äft £?rt.^5opho,^)errnflr.21 (Srfjuie)