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Das jüdische Echo · 1921-04-22 · 16 (22.4.1921) · p. Seite 207

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
8 (1921)
Issue
16 (22.4.1921)
Date
1921-04-22
Page
Seite 207 (sequence 13)
Language
German
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Nr. 16 Das Jüdische Echo 207 Jechiel-Michal singt und sagt: „Leschanah habaah bijruschalajim!“ Und die Phantasie, die dem Menschen so tief eingepflanzt ist, läßt ihn denken, schon hier sei ein Stück Erez-Israel; er fühlt schon die Luft des Landes; aus den Zweigen klingt das süße Zwitschern eines Vogels und im Hause Sara-Leas, der Witwe, singt eine Stimme Schiir haschirim. Gemeindenu. Vereins-Echo Blau-Weiß München. Samstag fallen die Heimabende aus. 2. u. 4. Zug: Sonntag 4 Uhr Heimabend. 2. Zug: Dienstag 6 Uhr Heimabend. Bibliothekstunde fällt aus. Misrachi - Ortsgruppe München. Ordentliche Mitgliederversammlung Mittwoch, den 27. April, abends 8 Uhr im Hause der Fa. J. Adler, Dachauerstraße 44 Rg. Zahlreiches Er scheiben dringend erwünscht. Personalia. Herrn Julius Bloch wurde für seine Verdienste um die Kriegswohlfahrtspflege die Rote-Kreuz-Medaille verliehen. Zweiter Autorenabend der Ewer-Buchhandlung. Dienstag, den 26. April, liest Else Lasker- Schüler im Musiksaal Schmidt das Manuskript „Der Wunderrabbiner von Barcelona“ u. a. Karten in der Ewer-Buchhandlung, Wagmüllerstraße 19. Bar Kochba München. Einen glänzenden Verlauf nahm die am vergangenen Sonntag vom hiesigen Bar Kochba veranstaltete Purimfeier. Nach einigen Musikstücken der überaus starken und ebenso guten Kapelle unter der bewährten Leitung des Herrn Geza Velüsch begrüßte der stellv. Vorsitzende Herr David Masur die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste in einer Ansprache. Die hierauf folgenden künstlerischen Darbietungen von Frau v. Jacobi und Frau Marie (Rezitation), von Frau Metzger und Frl. Velisch (Gesang), sowie von Frl. Hojda (Klavier) wurden mit dem größten Beifall aufgenommen. Ein allgemeiner Tanz, der die Besucher in so angeregte Stimmung versetzte, daß sie nur schwer die zu frühe Polizeistunde einhielten, beendete die wohlgelungene Feier. Bei dieser Gelegenheit möchten wir nicht versäumen, allen Mitwirkenden und Spendern, sowie allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, nochmals unseren herzlichsten Dank auszusprechen. Die Vorstandschaft. Bitte ausschneiden und einsenden. Ich bestelle hierdurch: „DAS JÜDISCHE ECHO“ für Jahr zum Preise von Mk. (>.— (für das Vierteljahr einschließlich Bestellgeld) *) Betrag ist durch Nachnahme zu erheben — folgt durch Postanweisung — durch Postüberweisung auf Postscheckkonto München 3987 IVoru. Zuname: Stand: 1 Or», Straße, Nummer : *) Nichtgewünschtes zu durchstreichen. Leichtathletik-Abteilung. Für den diesjährigen „Großen Staffellauf Grünwald-München“, der bereits am 5. Juni stattfilndet. bleibt die Durchschnittsstrecke für jeden Läufer mit 300 m bestehen. Da wir uns verpflichten mußten, für den Lauf unter allen Umständen zu melden, müssen wir unseren sämtlichen Mitgliedern ebenfalls die Verpflichtung auferlegen, den Lauf und vor allem das Training für denselben mitzumachen. Wir geben nachstehend noch einmal die Trainingszeiten bekannt und erwarten von jedem Mitglied, das für den Staffellauf in Betracht kommt, pünktliches und regelmäßiges Erscheinen. Trainingszeiten : Sonntag vorm, ab halb 10 Uhr, Montag abends von 6—10 Uhr und Donnerstag abends von 6—8 Uhr auf dem Sportplatz Sendling, Plinganserstraße 84. Wer verhindert ist zu kommen, ist verpflichtet, sich beim Unterzeichneten zu entschuldigen. Der Sportwart: Josef Orljansky, Neuhauserstr. 29, Tel. 54561. Der Zionistische Weltkongreß findet im August des Jahres statt. Sichert Euch das Wahlrecht! Zahlt den Schekel! Schekel muß jeder Jude vom 16. Lebensjahr ab bezahlen, der das Basler Programm der öffentlichrechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina gutheißt. Den Schekel müßen auch alle Nichtorganisierten zahlen, er muß ferner für sämtliche Familienangehörige entrichtet werden. Von der Zahl der deutschen Schekelzahler -hängt unsere Vertretung beim Weltkongreß ab. In den nationaljüdischen Jugendorganisationen nehmen den Schekel entgegen im: Bar-Kochba Ludwig Wind; Blau-Weiß Anny Fränkel; K.-J.-V. Michaelis; Kulturverein Nathan Stollberg. Außerdem liegen im Büro der Zionistischen Ortsgruppe, Wagmiillerstr. 19, Schekelblocks auf. Spendenausweis Münchener Spendenausweis. Nationalfonds. Nathan Scheinmann grat. Farn. Pomeranz z. Geburt i. Kindes 10.—, dankt Farn. Krieger f. Gastfreundschaft 5.—; Fritz Wolff grat. zur Verlobung Rosenbltith-Sternberg 10.—; Leopold Honig 25.—; Überschuß aus dem Kinderfest 510.50. G. B. Raphael H ii r s c h Grünbaum. A. A. aus besonderem Anlaß 100.—; Paul u. Fanny Grünbaum sagen zur Verlobung Ruppin-Avigdor herzl. Masel tof 10.—; Siegfried u. Friedei Spielmann danken u. gratulieren F. u. F. Freund 10.—. G. B. Esther Rieser, München. Kathryn Rieser 10.—. Elisabeth Mahler-Garten. Zellerkraut-Landmann verabschiedet sich von ihren Münchener Freunden und Bekannten 2 B. 50.—. Aus dem Münchner Spenden buch: Joel Bier anläßlich der Verlobung seiner Tochter Berta mit Herrn Max Buch 50.—. K.J.V. er Büchsen: Walter Markowitz 55.—. Gesamtausschuß d. Ostjuden. Feices- Stuttgart 20.—, Bohrer 10.—, Bernstein 5.—, Sinus 5.—, S. Spielmann 5.—, N. N. 5.—, Gestinki 25.—, Chary 40.—, R. Miuikes 10.—, Gidalewitsch 5.—,

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