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Das jüdische Echo · 1920-04-30 · 18 (30.4.1920) · p. Seite 207

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Journal
Das jüdische Echo
Volume
7 (1920)
Issue
18 (30.4.1920)
Date
1920-04-30
Page
Seite 207 (sequence 11)
Language
German
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Nr. 18 Das JOdlsche Echo 207 Bekanntmachung. Betrifft: Einfuhr-Abteilung Cocosbutter. Der Zentralstelle steht zur Zeit eine beschränkte Menge ritueller Cocosbutter zur Verfügung. Dieselbe wird als Ersatz für Schmalz und Speck an die rituell lebende jüdische Bevölkerung abgegeben und zwar anstelle von Schmalz in gleicher Menge, anstelle von Speck zu Vs derjenigen Menge, welche seitens der Kommunalverbände an die übrige Bevölkerung verteilt wurde. Da die Cocosbutter von sehr harter Beschaffenheit ist, kann sie nur in Fässern von zirka 170 kg Inhalt zum Versand gebracht werden und kommen aas diesem Grunde nur solche Gemeinden vorläufig in Frage, die einen Mindestbezug von zirka 170 kg anzumelden haben. Es bleibt kleineren Gemeinden überlassem sich mit Nachbargemeinden ins Benehmen zu setzen, um eventuell mit diesen gemeinsam ein Faß beziehen zu können. Die Preise betragen einschl. Warenumsatzsteuer für den Kleinhändler pro Kilo Mk. 31.57 für den Verbraucher pro Kilo Mk. 34.89. Bei der Berechnung der Cocosbutter an den Kleinhändler werden 3% für Schwund vom Gewicht in Abzug gebracht. Die Zuweisung erfolgt ausschließlich auf Grund des „Anforderungsformulares II“ und werden die Gemeinden, die Cocosbutter zu beziehen wünschen, ersucht, ein ordnungsgemäß ausgefülltes und beglaubigtes Anforderungsformular umgehend an die Unterzeichnete Zentralstelle einzureichen. B e r 1 i n W. 8, Friedrichstr. 167/68, 22. April 1920. Zentralstelle für rituelle Lebensmittel G. m. b. H. gez. Blank. gez. i. A. C o m p a r t. Der rabbinische Beirat gez. Dr. P. K o h n. Suche für mein 4jähriges Töchterchen eine sehr kinderliebe (auch Palästinenserin), welche die französische und hebräische Sprache beherrscht. Offerten mit Bild, Zeugnissen und Gehaltsansprüchen werden gebeten an: S. Riegler, Constanz, Kreuzlingerstraße 13 zu senden. Erzieherin b. H. A. Schweyer (J. Vicrhclligs Nchf.) Eugen Huber München, Theresienstrasse 7 * Telefon 20179 Vereinigte Letter- Weren-Fabriken Leipzig zur Messe Peterstrasse 40 Barcelona Eigene Vertretung Sepülveda 18i Ledorkoffer mit und ohne Einrichtung Handlaachon, Gamaschen Photographen-Taschen etc. zeuge, Luxus- und Fahrgesd Ausrüstung für Beamte, Militär, Polizei u. Feuerwehr Reparaturen schnellstens! Bekanntmachung. Betrifft: Einfuhr-Abteilung Speiseöl. Der Zentralstelle steht zur Zeit eine beschränkte Menge rituellen Speiseöls (amerikan. Baumwollsaat-öl) zur Verfügung. Dieses gelangt als Ersatz für Schmalz an die rituell lebende jüdische Bevölkerung zur Abgabe und zwar in der gleichen Menge wie die von den Kommunalverbänden an die allgemeine Bevölkerung zur Verteilung gelangte Menge Schmalz. Das öl wird in Fässern von zirka 200 kg Netto- Inhalt geliefert und kann aus diesem Grunde auch nur an solche Gemeinden abgegeben werden, welche einen Mindestbezug von zirka 200 kg a*nzumelden haben. Es bleibt kleineren Gemeinden überlassen, sich mit Nachbargemeinden ins Benehmen zu setzen, um eventuell mit diesen gemeinsam ein Faß beziehen zu können. Die Preise betragen einschl. Warenumsatzsteuer für den Kleinhändler pro Kilo Mk. 20.40 für den Verbraucher pro Kilo Mk. 23.56. Die Zuweisung erfolgt ausschließlich auf Grund des „Anforderungsformulares II“ und werden die Gemeinden, die Speiseöl zu beziehen wünschen, ersucht, ein ordnungsgemäß ausgefülltes und beglaubigtes Anforderungsformular der Unterzeichneten Zentralstelle einzureichen. B e r 1 i n W. 8, Friedrichstr. 167/68, 22. April 1920. Zentralstelle für rituelle Lebensmittel G. m. b. H. gez. Blank. gez. i. A. C o m p a r t. Der rabbinische Beirat gez. Dr. P. K o h n. Atelier Paul Fock München-Högenhausen Holbeinstraße 1 Telephon 42 827 Werkstaite IQr Midmässloe Photographie Sachgemäße Ausführung sämtl. Amateur-Arbeiten Hntiquitäten Isidor Weinschel München Briennerstr. 25 MACHOU Weinbrand und Liköre MÖNCHEN

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