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Das jüdische Echo · 1916-12-29 · 52 (29.12.1916) · p. Seite 508

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das jüdische Echo
Volume
3 (1916)
Issue
52 (29.12.1916)
Date
1916-12-29
Page
Seite 508 (sequence 8)
Language
German
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508 Das Jüdische Echo Nr. 52 zum Weibe, denn sein Bruder Jobab war gestorben, ohne einen Nachkommen in Israel hinterlassen zu haben. Von Alexander aber hatte Olaphyra Kinder. Und Archelaus brachte sie nach Jerusalem in sein Haus. Da sah das Weib im Traume ihren ersten Mann Alexander vor sich stehen, und es verlangte sie danach, ihn zu umhalsen. Er aber stieb sie von sich und sprach zu ihr: Laß ab und rühr mich nicht an; du solltest dich schämen, mich zu umarmen, wo du dich von Jobab, dem Könige von Lybien, hast beschlafen lassen; doch nicht genug daran, so hurst du noch mit meinem Bruder Archelaus und lassest mich meine Schande in meinem eigenen Hause schauen. Und er sprach weiter und schwur: So war Gott lebt, ich werde diese Schmach nicht mehr tragen und will Rache nehmen an dir und an meinem Bruder Archelaus, der diese Nacht vor meinen Augen bei dir schlief und eine Ungeheuerlichkeit begangen hat, wie sie wider alles Gesetz ist. Da erwachte das Weib und erzählte den Traum ihren Jungfrauen. Zwei Tage nur lebte noch Glaphyra nach diesem Traum und starb und ward den Entschlafenen zugesellt zwei Tage, nachdem sie den Traum gesehen hatte. Aber auch Archelaus hatte nach ihrem Tode ein Gesicht. Er sah neun volle Ähren aus einem Halme wachsen; als er aber später hinblickte, stand ein großer Stier vor den Ähren, leckte mit der Zunge an (ihnen;und verschlang sie alle. Archelaus erwachte von seinem Schlaf und erzählte den Traum einen Wahrsager, damit er ihn deute. Die neun Ähren sprach der Weise, sind neun Jahre, das sind die Jahre deiner Herrschaft, die nun vorbei sind; der Ochse aber, der die Ähren gefressen hat, ist der Kaiser von Rom, der dein Reich in diesem Jahre von dir nehmen wird. Und wie fünf Tage nach diesem Traum vergangen waren, kam das römische Heer über Archelaus, und der Feldherr der Römer legte ihn in Ketten, und verschickte ihn nach Rom. Sulamith. In den Tagen des Hohepriesters Jonathan war Herodes König in Judäa. Diesem Fürsten schickte die Gemeinde der Pharisäer ein Weib zum Geschenk, das schön von Gesicht und Gestalt war. Sie sollte aber den Johanan umbringen, den Jünger Josuas, des Nazareners, des Sohnes der Mirjam. Der König gewann das Weib überaus lieb, und als sie sah, wie sehr er ihr zugetan war und daß er ihr nichts versagen würde, forderte sie von ihm das Haupt Johianans, des Gefangenen. Alsbald befahl der König, daß man dem Johanan den Kopf abhaue; man tat ihn auf einen Tafelkorb und überbrachte ihn dem schönen Weibe darauf. Der König war zu der Zeit in Samarien. Nach dieser Geschichte starb er, und Tiberius wurde König an seiner Statt. Dieser baute eine Stadt und nannte sie nach seinem Namen Tiberias. Zeitungen, Zeitschriften. Bücher, Hefte, Akten, Stampf und Pappen, unter Garantie des Einstampfens Lumpen Neutuche, neue StofTabfälle, Rupfen, Seile, Stricke, Flaschen verschiedener Arten, Alteisen kauft stets Jedes Quantum, groll und klein, zu allerhöchst. Preisen, holt frei ab Josef Duschl’s Rohprodukten-Grosshandlg., Daohauorstr.210,2. Hof lks. Telephon 10430. Geöffnet ununterbrochen v. früh 6 Uhr bis abds. 8 Uhr. 5oe x-8 MQllerstr. 27 Kisssn-fabrlk-lager erslkl. Geldu. Bücherschränke Fr. Wllh. Bachman» München. Aeltere Schränke Jeden Systems werden in Tausch genommen. DuliuS ZKaolcr.JfyLt&canl SnA £jf. ZkLne Stemm ItiLcA* H <dikdtn*um Sfilunch&l, SXaxinuiianjtr W. Kunstgeschichtl. Vortragskurse 1. Kunstlehre (Die Technik der verschied. Künste) 2. Kunstgeschichte (Geschichte d. deutschen Kunst) 3. Führungen durch Museen Pnfto Lehrerin f. neue Sprachen u. Kunstgeschichte ArUllC von der Tann st ratze 18 ll, Ausgang O r. Honorar 10 Mark monatlich, o Sprechstunde van 12—1 und 3—4 Uhr. Elektrolyt Georg Hlrth In Jeder Apotheke erhältlich ln: Pulverform (zu 0.50, 2.25 und 8 Mk.); Tablettenform (zu 0.50, 1.50 und 3 20 Mk.). — Literatur kostenfrei. — Hauptvertrieb und Fabrikation: Ludwigs-Apotheke Hänchen Neuhauserstr. 6. Gemeinden-, Vereins- und Anzeigen-Echo auf der nächsten Seitei MAL-SCHULE F■ Potocki Ua La Ha B3ll3bQitQg Münchon Unterricht Im Zeichnen, Malen und Modellieren, Kopf, Kostüm, Akt und Stilleben. Abend-Akt mit und ohne Korrektur. Vorbereitung zur Akademieprüfung. Anmeldung Dienstag und Donnerstag von 10—12 Uhr. BlütenstraBe 3 ll, Gartenhaus. Drsck and Verlagt B. Heller, Bachdruckerei Mtinrh« h--'- Verantwortlich tlr die Redaktion i Helene Haan, Coha, München, Von der Tan«H 22 »°!S *' von der lanastr, 22; tlr den Antel,e.telliM.W.8t»hr, Milchen 1655

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