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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 383

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 383 (sequence 388)
Language
German
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IRI
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"hebräische Schule und das lebendige hebräische Milieu aufbauen, vor sich, insbesondere im Zusammenhang mit der Tarbuthorganisation in Litauen, Polen und Rumänien. Die Hitachduth ist eine der hauptsächlichen öffentlichen Träger dieser Institution. Die Tätigkeit für die Fonds. Die Hitachduth beteiligt sich aktiv in allen Ländern an der Arbeit der zionistischen Fonds: Nationalfonds und Keren Hajessod. Sowohl in Europa wie in Amerika stellt die Hitachduth ein großes Kontingent der Mitarbeiter, besonders für die Tätigkeit des Nationalfonds. Ebenso beteiligt sie sich zusammen mit den anderen zionistischen Arbeiterparteiein an der Geldsammeltätigkeit der „Allgemeinen Arbeiterorganisation" und ihrer Institutionen (Palästina-Arbeiterfonds, Arbeiterbank usw.). Die politische und gesellschaftliche ökonomische Tätigkeit. In zwei Ländern besitzt die Partei auf eigener Liste gewählte Abgeordnete in den Landesparlamenten: Im polnischen Sejm Z. Heller, und im lettischen Prof. Laserson. In Polen ist das Mitglied der H. der einzige Vertreter der jüdischen Arbeiter, da es den übrigen Arbeiterparteien nicht gelang, einen Kandidaten durchzubringen. In Lettland ist das Mitglied der H. der zionistischen Parlamentsfraktion, in Polen dem jüdischen Kolo angeschlossen. Die H. brachte auf ihren Sonderlisten, besonders in Osteuropa, bei den Wahlen eine große Anzahl von Vertretern in den Stadtparlamenten, Gemeinden und den übrigen örtlichen autonomen Verwaltungskörperschaften durch. In allen diesen Körperschaften treten die Vertreter der H. für folgende Prinzipien ein: Verteidigung der Rechte der Arbeitendem und der breiten Volksmasse; Erleichterung der Lebensbedingungen der Massen, Schutz der demokratischen allgemeinen und jüdischen Grundrechte; politische Verteidigung der hebräischen Sprache und Kultur sowie ihrer Institutionen. Die H. beteiligt sich auch an den sozial-ökonomischen Institutionen der jüdischen Bevölkerung oder unterhält eigene Institutionen. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie der kooperativen Arbeit und ihren Institutionen, wie „Esrah" in Galizien und ähnlichen in Rumänien, deren Aufgabe es ist, Wirtschaften und Arbeitsbetriebe zur Überführung der Jugend zu produktiver Tätigkeit und Vorbereitung von Chaluzim für die Einwanderung nach Palästina zu errichten. In Galizien, besonders in Westgalizien betätigt sich die H. auch in der Gewerkschaftsbewegung; in Ostgalizien (Lemberg) wurde durch die H. ein „Arbeiterschutzbüro", das allen Arbeitern auch juristische Hilfe angedeihen läßt, errichtet. Die Initiative zur Gründung von Territorialverbänden. Entsprechend den Beschlüssen des XV. Kongresses, die in der Frage der Territorialverbände sowie der Zusammenarbeit aller Parteien und Strömungen in der allgemeinen zionistischen Landesarbeit sowie ihrer Leitung auf. Vorschlag der H. angenommen wurden, treten die Verbände der H. für die Verwirklichung dieser Reformen ein. In Amerika, Polen 383

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