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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 366

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 366 (sequence 371)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054582--2370-9055823
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einzelne Vertrauensmänner. An der Spitze der Organisation steht die bei der Landeskonferenz im Sommer 1927 gewählte Exekutive, welche aus nachstehenden Herren besteht : Senator Dr. Mayer Ebner, Präsident, Dr. Theodor Weisselb erger, geschäftsführender Vizepräsident, Dr. Salomon Kaßner, Josef Wijnitzer, Dr. Salomon Kinsbrunner, Dr. Rappaport, Dr. Bierer, Dr. Ludwig Chaies, Dr. Oskar Deutsch, Dr. Juda Ebner, Dr. Jakob Geller, Rudolf Gottlieb, Moritz Liquornik, Ing. Platzmann, Oskar Schächter, Pinkas Schärf, Ing. Schindler, Dr. Leon Schmelzer, Dr. Chaim Kinsbrunner. Der Exekutive steht ein Beirat zur Seite, welchem 100 Gesinnungsgenossen in Stadt und Land angehören. Im Rahmen der allgemeinen Zionistischen Organisation sind auch die Gruppen der Radikalen und Revisionisten vorhanden, welche jedoch den zentralen Körperschaften nicht angehören. Außerdem besteht noch im Lande eine Hitachduth-Gruppe, ein Misrachi- und Poale Zion-Verband. Die Bildung der oppositionellen Gruppen hat eine Schwächung der Landesorganisation in organisatorischer Hinsicht verursacht. Jugendarbeit. Es bestehen in der Bukowina die Jugendorganisationen: Haschomer Hazair, Gordonia, Jugendgruppen der allgemeinen Zionisten, wobei die Studentenvereine und der Makkabi besonders erwähnenswert sind, Brith Trumpeldor und Zeire Misrachi. Im allgemeinen ist in Stadt und Land ein zionistischer Nachwuchs vorhanden, welcher jedoch organisatorisch nur zum Teile erfaßt worden ist. Lediglich vom Haschomer Hazair und von der Gordonia sind zahlreiche Ghaluzim hervorgegangen. Die Landesorganisation legte ein besonderes Gewicht auf die Ausbildung der Jugend und auf die Heranziehung derselben zur Keren Kajemeth-Arbeit. Fr au enarbeit. Die Erziehungsarbeit unter den Frauen hat im letzten Jahre dank der Tätigkeit der Frau Sari Berger einen Aufschwung genommen. Es wurde für die Zionistische Organisation und für unsere Arbeit eine große Reihe von Frauen gewonnen. Die zionistischen Frauen, deren Zahl sowohl in Cernauti als auch in der Provinz immer größer wird, leisten auch praktische Arbeit, insbesondere für den Keren Kajemeth. Die kulturelle Arbeit. Die Landesorganisation legte Gewicht auf die Bildungsarbeit in Stadt und Land durch Veranstaltungen von populär wissenschaftlichen Vorträgen. Die Arbeit für das Hebräisch wurde vom Schulverband Safah Ibriah (Präsident Dr. Bierer) besorgt, indem dieser Schulverband eine Reihe von Schulen und Kindergärten erhält. Dieser hat auch ein eigenes Kulturhaus. Auf Initiative der Bukowinaer zionistischen Landesorganisation in Cernauti wurde ein Seminar zwecks Ausbildung von Volksschullehrern gegründet. Die Vortragssprache ist hebräisch und im Lehrplan des Seminars befinden sich auch als Lehrgegenstände Zionismus und Palästinageographie. Die hebräische Sprachbewegung hat Erfolge aufzuweisen. 366

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