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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 326

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 326 (sequence 331)
Language
German
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IRI
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bestand persönlicher Kontakt zwischen Führern der Organisation und der Ortsgruppen. Die Herren Horowitz, Hut, Dr. Jagobski, Lutzki, Grajewer und Goralik besuchten die Provinzen als Instruktoren. Auch die Mitglieder des Zentralkomitees haben bei jeder Gelegenheit die Provinzen für zionistische Zwecke und besonders für die Fonds besucht. Die Beziehungen der Föderation zu anderen zionistischen Körperschaften. Es sei mit Befriedigung hervorgehoben, daß gegenüber der Depression, die im allgemeinen im ersten Jahre der Berichtsperiode herrschte, andere zionistische Körperschaften eine zufriedenstellende Entwicklung nahmen, die unabhängig von der Föderation, jedoch im ständigen Kontakt mit ihr arbeiteten. Insbesondere handelt es sich hierbei "um: 1. die zionistische Frauenorganisation ,/Wizo". Diese wurde erst vor etwa zwei Jahren gegründet; sie hat einen beträchtlichen Umfang erreicht und ist mit einer Mitgliederschaft von 500 allein in Buenos Aires eine wichtige Organisation geworden. Gut organisierte Frauengruppen befinden sich auch in anderen wichtigen jüdischen Distrikten. Diese Organisation wurde zur Unterstützung der Frauenarbeit in Palästina gegründet, war jedoch gleichfalls sehr aktiv in den allgemeinen zionistischen Aktionen wie Keren Hajessod, K. K. L., Schekel usw. 2. Jungzionistische Kultur-Liga. Diese bisher sowohl in ihrer Mitgliederzahl wie in ihrer Tätigkeit noch schwache Vereinigung ist zahlenmäßig und in der Kulturarbeit erstarkt. Wie ihr Name es verlangt, ist sie eine Zentralstelle intensiver zionistischer Kulturarbeit unter der jüdischen Jugend in Buenos Aires geworden, besonders unter den Studenten. In der letzten Zeit hat sich unter der jüdischen Jugend in Buenos Aires eine Bewegung für die Erlernung der hebräischen Sprache entwickelt. Besondere hebräische Abendkurse sind diesem Ziel gewidmet. Kulturtätigkeit. Der zionistische Volksverband in Buenos Aires eröffnete 1928 eine hebräische Schule mit Hebräisch als Unterrichtssprache. Nach der Überwindung von Anfangsschwierigkeiten entwickelt sich die Schule jetzt in einer normalen Weise weiter. — Im allgemeinen bestand die Kulturtätigkeit der Föderation hauptsächlich in der Subventionierung verschiedener kultureller Institutionen, der hebräischen Schule, der Organisation „Haschomer Hazair" u. a. und in der Unterstützung der Verbreitung der hebräischen Literatur. Van der Veldes Besuch. Der Besuch von Herrn und Frau van der Velde in Argentinien hinterließ einen sehr günstigen Eindruck bei dem jüdischen und nicht jüdischen Publikum. Der Oberrabbiner von Brasilien, Dr. Raffalowitz, empfing die Besucher auf dem Schiff. Van der Velde hielt Vorträge über zionistische Themen und Frau van der Velde sprach in Frauenversammlungen über ihre Palästinaeindrücke. Andere Besucher. Nach den Besuchen der Keren Hajessod- Delegierten Dr. J. Wilensky im Jahre 1927 und A. Ettinger 1928 weilt gegenwärtig Dr. S. Pazi' als Delegierter des Keren Hajessod" in Argentinien. Dr. Pazi hält sich zwei Jahre in Argentinien als Instruktor auf allen zionistischen und kulturellen Tätigkeitsgebieten, die nicht nur mit der Keren Hajessod-Arbeit verbunden sind, auf, denn es hat sich herausgestellt, daß, wenn keine organisierten zionistischen Gruppen bestehen, die Möglichkeit für erfolgreiche Keren Hajessod-Arbeit nicht gegeben ist. 326

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