Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 321 (sequence 326)
- Language
- German
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bei Nazareth einzurichten; im Jahre 1925/26 erwarb die Krankenkasse mit einer Spende des Palästina-Arbeiterfonds eine Bodenfläche von 45 Dunam auf dem Karmel in der Siedlung auf den Namen Herbert Samuel; nach Aufbringung der Mittel zum Bau wurde im Mai 1926 der Grundstein gelegt. Das Sanatorium wurde nach dem System der Einzelpavillons gebaut; das Projekt sieht elf Pavillons (mit 100 Betten) vor; bisher wurden drei erbaut, eine durch Herrn Rosenthal aus Breslau zur Erinnerung an seinen als Ghaluz gestorbenen Sohn, die anderen durch besondere Mittel zu diesem Zweck. Durch die Frauenklubs des nat. Arbeiterverbandes in Amerika £ 1,332.175 Vermächtnis des Herrn Lange £ 1,198.450 Yom Palästina-Arbeiterfonds zum Erwerb des Bodens £ 377.435 Aus verschiedenen Quellen £ 392.722 £ 3,300.782 In den zwei Pavillons zusammen mit dem Boden, seiner Planierung und den Anpflanzungen wurden bis jetzt £ 3,674.287 investiert; die Krankenkasse investierte also aus eigenen Mitteln £ 373.505. d) Bau des zweiten Stockes des Sanatoriums „Orsa" in Mozah. Mittels der von der Hadassah^Organisation in Ganada und des Colonel Brice aus London gestifteten Summen (letztere durch Vermittlung des Colonel Kisch) gelang es, den Bau des Sanatoriums durch Errichtung des zweiten. Stockwerks zu vollenden. Dadurch wird die Vergrößerung der Zahl der Betten von 36 auf 55 von Juni an ermöglicht. e) Zahnbehandlung. Im Jahre 1926/27 wurde im Ambulatorium Jerusalem ein Zahnheilinstitut unter Leitung einer Fachärztin eröffnet. Diese Ärztin wurde neuerdings aufgefordert, ein solches zentrales Institut auch in Tel-Awiwt einzurichten. Die Kasse beabsichtigt, diesen ArBeitszweig in der nahen Zukunft, auszubauen. f) Institut für physikalische Heilbehandlung in Tel-Awiw. Ende 1928 wurde das Institut für physikalische Heilbehandlung der Krankenkasse in Tel-Awiw aufgemacht. Zirka 1000 Behandlungen wurden durch dieses Institut an Kranken aus Tel-Awiw und den Judäischen Kolonien, besonders bei rheumatischen, Haut- und Frauenkrankheiten vollzogen. Dieses Institut — derartige Institute werden auch in Haifa und im Emek eröffnet — bildet einen wichtigen Markstein zur Vervollkommnung der medizinischen Arbeit der Kasse. g) Beteiligung bei der Säuglingspflege. Auf Vorschlag des ,,Kibbuz Me'uchad'* wurde eine diplomierte Schwester als Anleiterin in den Säuglingsheimen angestellt. Diese Schwester besucht zwecks Anleitung alle Kinderheime im Lande. Die Ergebnisse ihrer Tätigkeit sind an vielen Orten erkenntlich und von 21 321