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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 313

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 313 (sequence 318)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054582--2317-9055770
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•der Gesundheitsabteilung der Regierung in grundlegenden Fragen wurden direkt durch die Zionistische Organisation auf Grund des Materials und der Informationen der Hadassah geführt. Eines der Mitglieder der Hadassahleitung wurde durch die Zionistische Organisation zum Mitglied des Gesundheitskomitees ernannt, was die Lösung der Fragen, die auf der Tagesordnung der Sitzungen des Gesundheitskomitees standen und das Arbeitssystem der Hadassah berührten, sehr erleichterte. b) Die letzten anderthalb Jahre zeichnen sich durch das Aufsuchen von Wegen gegenseitigen Verständnisses und Übereinkommens zu gemeinsamer Arbeit zwischen Hadassah und Krankenkasse, den beiden Gesundheitsorganisationen im Lande, aus. Das Übereinkommen, das zwischen der Krankenkasse und der Deputation der Hadassah im April 1927 beschlossen worden war, blieb nur sechs Monate in Kraft. Ende November 1928 schloß die zeitweilige Hadassahleitung ein neues Abkommen mit der Krankenkasse ab, auf Grund dessen die Krankenkasse vom 1. Dezember 1928 ab der Hadassah pro Krankentag ihrer Mitglieder 75 Mil zahlt, ausgenommen diejenigen Kranken, die nach dem allgemeinen Tarif der Hadassah frei von jeder Zahlung sind und für die auch die Krankenkasse nicht bezahlt. Außerdem wurden auch die Zahlungen der Krankenkasse für die übrige ärztliche Hilfe, die Krankenkassenmitglieder in der Hadassah genießen, vereinbart. Während der letzten Monate wurden viele Versuche in der Frage der gemeinsamen Verwendung ärztlicher Kräfte auf verschiedenen Gebieten unternommen. In einzelnen Fällen waren diese von Erfolg gekrönt, allein die Frage der Paralleltätigkeit beider Institutionen besteht nach wie vor. Wie früher betrug die Zahl der Krankheitstage von Krankenkassenmitgliedern in den Krankenhäusern der Hadassah ungefähr 30 000. Außerdem genossen die Krankenkassenmitglieder und ihre Familien die öffentliche sanitäre Tätigkeit der Hadassah (Hygieneaufsicht in den Schulen, Gesundheitszentren, Kampf gegen Trachom und Schwindsucht, Verteilung von Wäsche usw.). Diese Hilfe der Hadassahl für Mitglieder der Krankenkasse ist eine Art finanzieller Zusatzbeihilfe von Seiten der Hadassah zum regulären Budget der Krankenkasse. c) Die Verhandlungen zwischen Hadassah und der Hebräischen Universität in Jerusalem über gemeinsame Tätigkeit machten gute Fortschritte. Eine große Reihe von Vorträgen wurden in der Universität unter der Regie beider Institutionen für Ärzte gehalten. Von der Hadassah wurde auch geldliche Unterstützung für Forschungsarbeiten in ärztlichen Fragen, wie oben erwähnt, gewährt. Zur Vergrößerung der Möglichkeit der beruflichen Ausbildung im Lande und zur Hebung desberuflichen und ärztlichen Niveaus der Hadassah-Arbeit im Lande wurden besondere Anstrengungen gemacht und auch Pläne ausgearbeitet. d) Die Zusammenarbeit zwischen Hadassah und der Organisation jüdischer Frauen dauert mit Erfolg auch dieses Jahr an. Die Frauenorganisation lenkte nicht nur die Aufmerksamkeit der Hadassah auf manche sanitäre Bedürfnisse an verschiedenen Punkten, sondern organisierte an verschiedenen Punkten auch wichtige Teile des Jischuws für soziale Hilfe, die mit der medizinischen Tätigkeit der Hadassah verbunden ist. Sie 313

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