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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 241

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 241 (sequence 246)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054582--2245-9055698
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Der neue Schlüssel von 590 kann für solchen Boden in Anwehdung kommen, dessen Ertrag 150 kg Weizen pro Dunam ausmacht. Wenn die Siedlung auf ärmerem Boden vorgenommen wird, muß das in den folgenden Paragraphen dargestellte Budget angewandt werden. c) Übergangswirtschaft aufunbewässertem schwerem Bode n. Wie vorher erwähnt, ist es wesentlich, daß bei Ansiedlung der Siedler mit einem sauberen unausgebeuteten Boden ausgerüstet wird, der frei von Wurzeln und leicht zu bearbeiten ist. Zu diesem Zweck muß der Boden, wenn nötig, verbessert werden, bevor die eigentliche Besiedlung beginnt. Daher wird vorgeschlagen, daß, wenn eine Siedlung von etwa 100 Familien auf nicht assaniertem Landbegonnen werden soll, nur 50 Familien im ersten Stadium den Boden besetzen. Das Land soll vor der Besetzung durch die Kolonisationsbehörde gepflügt werden. Die Siedler nehmen den Boden im Herbst in Besitz und erhalten eine Anleihe für Saatkörner, die für die Hälfte des Landes ausreichen. Die andere Hälfte wird mit Gründüngemitteln besät, die als Dünger untergepflügt werden sollen, und wird ebenfalls chemisch gedüngt; während des Frühjahrs und Sommers wird diese Hälfte einige Male gepflügt, um eine gute Brache vorzubereiten, und im Herbst wird sie dann mit Korn, Gerste oder Weizen, besät, während die erste Hälfte brach liegengelassen wird, nachdem sie ihrerseits mit Grün- und chemischem Dünger behandelt wurde. Die Siedler werden ihr Einkommen aus dem Verkauf von Getreide beziehen. Wenn das Land in der obenbeschriebenen Weise bearbeitet wird, so wird der Ertrag 150 kg Weizen, d. h. £ 1,80, pro Dunam ausmachen. Jeder Siedler erhält provisorisch 280 bis 300 Dunam, von denen die Hälfte brach liegen bleibt. Der Ertrag von 40 bis 50 Dunam wird benutzt, um die Bedürfnisse der Wirtschaft und des Viehbestandes zu befriedigen; der Ertrag von etwa 100 Dunam, d. s. 15 000 kg Weizen, werden für den Verkauf nutzbar sein und einen Barbetrag von £ 180 jährlich unabhängig von den Einnahmen aus dem Verkauf von Stroh und Heu abwerfen. Die jährlichen Mindestausgaben des Siedlers stellen sich wie folgt: Unterhalt der Familie £ 80 Ausgaben und Steuern £ 40 Kunstdünger £ 15 Diverse £ 5 insgesamt £ 140 Der Jahresüberschuß des sich im Stadium der Übergangswirtschaft befindlichen Siedlers wird etwa £ 40 betragen. Der zweite Teil von 50 Siedlern wird für die Ansiedlung bereit sein, sobald das Land saniert ist (d. h. nach drei oder vier Jahren) unter der Bedingung, daß ein Absatzmarkt für die von zusätzlichen Milchwirtschaften produzierte Milch gesichert sein wird. Sie benötigen ein Kapital von £ 590 laut untenstehender Spezifikation, zu dem jedoch die Summe von £ 65,70 für Bodenverbesserung hinzugefügt werden muß. 16 2M

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