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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 235

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 235 (sequence 240)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054582--2239-9055692
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rungsbudget für sämtliche Siedlungen aufgestellt. Das gesamte notwendige Kapital wird auf £ 260 000 geschätzt. (Die Zahlen für die einzelnen Siedlungen werden in der Anlage Nr. 1 gegeben.) Diese Zahlen sind von den Siedlungen noch nicht als endgültige akzeptiert worden. Auch wird, wie natürlich, ein vollständiges Übereinkommen in allen Fällen kaum erreicht werden können. Die mit den Siedlungen geführten Verhandlungen, ein Einverständnis zu erlangen, werden fortgesetzt; als Ergebnis werden die eingehenden definitiven Budgets in verschiedener Hinsicht von den jetzt unterbreiteten Schätzungen abweichen können. Eine Reserve von 10 % ist für solche Fälle vorgesehen worden und in dem Voranschlag enthalten. Wesentlich ist, daß dieser Betrag von £ 260 000 sobald wie möglich den Siedlungen für Ankauf lebenden und toten Inventars, für die Errichtung der notwendigen Gebäude und die Verbesserung der Wirtschaft zur Verfügung gestellt wird. Nur dann werden schließlich die Siedlungen die Aussicht haben, unabhängig zu werden und zu beweisen, daß sie auf eigenen Füßen stehen können. Es liegt nicht in der Absicht der Exekutive, neue Kolonisation zu beginnen, bevor die im Emek und anderswo gelegenen Siedlungen kompletiert sein werden. 44. Kwuzah-Statuten. Als eine Voraussetzung für die Unterzeichnung der Verträge mußte der Status der Kwuzoth als Rechtspersönlichkeit definiert werden. Einige von ihnen sind bereits als Genossenschaften registriert worden, aber die Bestimmungen gaben ,,Nir" viele Rechte, welche nach der Meinung der Exekutive die allmähliche und gesunde Entwicklung zu autonomen Gemeinschaften verhindern würden. Nach langen Verhandlungen mit der Organisation der Arbeiterwurden die Kwuzah-Statuten in vielen wichtigen Punkten geändert. 45. Verträge. Ein neuer Entwurf des Vertrages mit den Arbeitersiedlungen ist seitdem ausgearbeitet worden, und die Verhandlungen bezüglich dessen endgültiger Form wurden aufgenommen. Es ist zu hoffen, daß diese Verhandlungen während des Juni 1929 abgeschlossen werden und die endgültige Form dem Kongreß unterbreitet werden kann. Mit den meisten der der Arbeiter-Organisationen nicht angeschlossenen Siedlungen wurden endgültige Verträge ausgearbeitet und unterzeichnet. Die wichtigsten unter diesen sind die Siedlungen Magdiel, Bne Benjamin in Herzlia, Kfar Aron und Ness-Zionah. Mit der neuen Kolonie in Rainataim wurden die Verträge bei der Besiedlung unterzeichnet. k) Zukünftige Kolonisation. 46. Neue Ländereien. Neue Pläne für künftige Besiedlung können nur für solche Böden ausgearbeitet werden, die bereits vom Keren Kajemeth Lejisrael erworben sind und können nur in demselben Tempo realisiert werden, als diese Ländereien besiedlungsreif sind. Im Emek stehen die folgenden Ländereien zur Verfügung oder werden es in naher Zukunft sein: 255

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