Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 220 (sequence 225)
- Language
- German
- Belongs to
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…/9038125-9054582--2224-9055677- Visual Library
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Auf einem Areal von 918 Dunam werden die Hauptfelder unserer Versuchsstation in der Küstenregiön angelegt werden. Dieser Landstrick enthält alle Bodenarten, die in der Küstenebene zu finden sind. 256 Dunam bleiben für eine Arbeitersiedlung reserviert. 22. Sonstige Entwicklungen. Das Zentrum für die neue Entwicklung während der letzten beiden Jahre lag in der Pflanzungszone der Küstenebene; die Privatinitiative bildete den wichtigsten Faktor dieser Entwicklung. Die alten Kolonien, Rechoboth, Ness Ziona, Petach Tikwah, Kfar Saba, Chedera u. a. zeigten ein rasches Anwachsen der Anbauflächen für Orangen. Neue Kolonien wurden in Hiadar bei Ramataim und in Natania (Bne Benjamin) gegründet, das aus 50 Familien auf einem Boden von etwa 3000 Dunam westlich von Tulkarem in der Nähe des Meeres bestehen wird. Im Norden von Kfar Saba wurde die große Pflanzung Gan Chaim mit 2500 Dunam gegründet; andere mittlere und große Orangenplantagen werden in der Nachbarschaft von europäischen und amerikanischen Juden angelegt. Man erwartet hier für die nächste Zukunft noch weitere große Entwicklungen. Die Pica gründete in Rabia bei Kerkur eine große neue Siedlung für etwa 200 Familien, die den Namen Pardesschana erhalten soll. Die folgende von Herrn Viteies zusammengestellte Tabelle zeigt die Entwicklung der jüdischen Pflanzungen: Jüdische Pflanzungen. Zeit unkt Frucht- Nicht- Zusammen Gesamtfläche " tragend fruchttragend Dunam Dunam Ende 1922 10 000 32 000 Anfang 1924 — 12 000 34 000 Ende 1926 10 000 7 000 17 000 42O0O Januar 1928 10 200 13 000 23 200 60000 Ende 1928 10 500 1 9 500 30 000 70 000 Mai 1929 — — 42 000 84000, Herr Viteies bemerkt zu dieser Schätzung: „Seit 1922 hat sich die Anbaufläche für Orangen von 30 000 Dunam auf 84 000 Dunam vergrößert; zum Frühjahr 1930 wird sie voraussichtlich 100 000 Dunam überschreiten. 1928/29 waren weniger als 30 000 Dunam. fruchttragend. Weitere 200 000 Dunam Landes werden noch als anbau- ' fähig für Orangen erklärt." „Die jetzige Fläche von 84 000 Dunam, die einen Wert von über £ 6 500 000 darstellt, ist nahezu gleichmäßig zwischen jüdischen und nichtjüdischen Eigentümern verteilt, von denen die ersteren ungefähr ein Drittel der fruchttragenden und über die Hälfte der nichtfruchttragenden Pflanzungen besitzen. Etwa 34 000 Dunam des seit 1922 bepflanzten nichtfruchttragenden Bodens werden durch jüdisches Privatkapital und jüdische Privatinitiative und zAvar sowohl durch Einzelpersonen wie durch Pflanzungsgesellschaften zur Entwicklung gebracht. Die Anpflanzung von Plantagen hat in der Entwicklungsperiode eine Vergrößerung der Nach- 220