Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 215 (sequence 220)
- Language
- German
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weitere 40 Familien auf diesem Boden anzusiedeln. Der Bewässerungsplan umfaßt 4700 m Eisenröhren und 2500 m Zementkanäle; seine Kosten werden etwa £ 1700 betragen. g) Nachlath Jehudah. Es wurde ein neuer Brunnen gegraben, ein 20 PS-Motor und eine Pumpe mit einer Leistung von 30 cbm pro Stunde aufgestellt und 420 m Röhren gelegt, die zusammen mit dem alten Brunnen ausreichen werden, um etwa 320 Dunam Orangenboden zu bewässern. Die Gesamtkosten der Einrichtung betrugen £ 1406. Die Siedler erhielten ein Darlehen von £ 520 zur Vorbereitung des Bodens für die Pflanzung von 80 Dunam Orangen. h) Kerkur. Für die Exekutive bestand die Verpflichtung zur Ansiedlung von 15 Familien, die der Achusa London angehören. Die Exekutive bewilligte der Achusa ihre Bitte um Errichtung einer Bewässerungsanlage, die die alten Kolonisten in den Stand setzen soll, etwa 500 Dunam Orangen zu pflanzen. Dieses Programm wird im Laufe der nächsten zwei Jahre zur Durchführung kommen und wird auch unserer Kleinbauern-Siedlung sowie der Kwuzah Kerkur zugute kommen. Auf diese Weise wird eine dichtere Besiedlung dieses Bodens ermöglicht werden.' i) Nachliel. In dieser Jemeniten-Siedlung bei Chedera wurde in der Nähe des bereits vorhandenen Brunnens eine Zisterne von 50 cbm gebaut, und es wurden Röhren für die Bewässerung von etwa 100 Dunam gelegt. Eine Kommission von landwirtschaftlichen Fachleuten wurde zur Untersuchung und Beratung über die beste Ausnutzung des Wassers auf den jetzt zu bewässernden neuen Böden ernannt. 12. Neue Böden. Nach Konsultierung ihrer landwirtschaftlichen Berater ist die Exekutive zur Erkenntnis gekommen, daß eine Anzahl von Siedlungen, die entweder gar kein oder nur eine sehr geringe Menge von Wasser für Irrigationszwecke zu ihrer Verfügung haben, über zu wenig Land verfügen und daß in diesen Fällen der Landanteil pro Familie — wenigstens provisorisch — von 100 auf 150 Dunam erhöht werden muß. Diese Entscheidung betrifft die Siedlungen in der Afule-Region, wo so gut wie gar kein Wasser zu finden ist, wie z. B. in der Kolonie und in der Kwuzah Merchawia und in Misra (Tel Adassim besitzt bereits 150 Dunam pro Familie). Die Böden für diese Vergrößerung der Flächen werden der Landreserve des J. N. F. in Schunem und Tel Adaschim entnommen werden. Der Beschluß bezüglich der Vergrößerung der Bodenflächen betrifft ferner das Gebiet der Neukolonisation, das ebenfalls sehr wasserarm ist. -Die in Betracht kommenden Siedlungen sind: Kfar Jehoschua, das nicht genügend leichten Boden besitzt, Kfar Baruch, die Chassidische Kolonie sowie die Kwuzoth Sarid, Gewath und Hascharon sowie Sarona. Diese Vergrößerung der Ländereien wird in der Hauptsache mit Hilfe der bisher vom J. N. F. in der Kischon-Region bereitgehaltenen Bodenreserven, teilweise auch noch aus den bisher im Besitz der Zion Commonwealth befindlichen angrenzenden Böden erfolgen. Nach der Überführung der Versuchsstation von Ben Schemen nach Rechoboth wurde in der erstgenannten Kolonie die jedem Siedler zur Verfügung stehende Fläche von 62 auf 86 Dunam vergrößert. Nach der 215