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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1929-01-01 · XVI (1929) · p. Seite 67

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XVI (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 67 (sequence 72)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054582--2071-9055524
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D. Die Vertreter der Zionistischen In stitutionen : j. Cowen, S. Schocken, Dr. Hantke, L. Jaffê. E. Die Kongreß Juristen: Gronemann, Dr. Barth. F. DerVertreter d er Anleihe - Kommission: Naiditsch. * In der Sitzung wurden folgende Beschlüsse gefaßt: I. Jewish Agency. A. Das Aktions-Comité der Zionistischen Organisation drückt den Mitgliedern der Joint Palestine Survey Commission für die von ihnen geleistete wertvolle Arbeit seinen besonderen Dank aus und begrüßt den im Bericht zum Ausdruck gekommenen Wunsch zur Zusammenarbeit aller Kreise des jüdischen Volkes beim Aufbau des jüdischen Nationalen Heimes in Palästina in der Erwartung, daß eine solche Zusammenarbeit zu der erwünschten Beschleunigung und Stärkung des palästinensischen Aufbauwerkes führen wird. Das Aktions-Comité konstatiert mit Befriedigung, daß die Kommission, in Übereinstimmung mit der Stellungnahme der Zionistischen Organisation, eine Reihe von politischen Forderungen aufgestellt hat, die sich auf die Verpflichtung der palästinensischen Administration und der Mandatarmacht beziehen, für die Schaffung solcher administrativer und wirtschaftlicher Bedingungen im Lande Sorge zu tragen, die die Errichtung des jüdischen Nationalen Heimes sicherstellen. B. Im Hinblick auf die wirtschaftlichen Empfehlungen der Kommission erklärt das Aktions-Comité, daß der Bericht in einigen wesentlichen Punkten der Notwendigkeit, gewisse wirtschaftliche Methoden mit den spezifischen Aufgaben und Bedingungen der Aufbauarbeit in Palästina in Übereinstimmung zu bringen, nicht hinreichend Rechnung trägt. Ii Die Zionistische Organisation anerkennt den Keren Kajemeth Lejisrael als alleiniges Instrument der Bodenpolitik in Palästina. Demgemäß und entsprechend dem von den zionistischen Kongressen wiederholt festgestellten Prinzip der Auslösung des Bodens als Volksbesitz müssen alle aus öffentlichen Geldern der Jewish Agency zu erwerbenden Ländereien ins Gemeineigentum des jüdischen Volkes übergehen und allen Prinzipien des KKL, was Eigentum der Böden und ihre Vergebung an die Siedler betrifft, unterworfen werden. Um die Integrität des KKL zu wahren, soll der Erwerb von Böden aus zwei verschiedenen Fonds ausgeschlossen sein. Die Zionistische Organisation hat stets auch den privaten Bodenerwerb und die Förderung der Ansiedlung von Siedlern mit eigenen Mitteln als wichtig anerkannt. Ein diesem Zwecke dienendes Institut soll indes nicht laufend aus öffentlichen Mitteln unterhalten, sondern lediglich durch einmalige finanzielle Maßnahmen aktionsfähig gemacht werden. 2. Das Aktions-Comité verweist auf das der zionistischen Kolonisationsarbeit zugrunde gelegte Prinzip der Freiheit des Siedlers in der Bestimmung der sozialen Form seiner Wirtschaft und erklärt demgemäß, daß auch in Zukunft den Siedlern das Recht gewahrt werden muß, ihre Wirtschaftsform — Kwuzah, Moschaw oder andere Siedlungsform — zu wählen, wobei verstanden wird, daß jede Siedlungsform den Erfordernissen der Wirtschaftlichkeit und der Möglichkeit ökonomischer Selbsterhaltung genügen muß. .67

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