Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 23 (sequence 28)
- Language
- German
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breiten, die unternommen werden sollen, um die zwischen dem britischen Imperium und der Zionistischen Organisation gemäß dem Wortlaut des Palästina-Mandates geschaffene Arbeitsgemeinschaft wirksam zu gestalten'". Dr. Weizmanns Antwort hatte folgenden Wortlaut: Basel, den 13. September 1927. „Lieber Mr. Mitchell! . Ich fühle mich tief in der Schuld der hochgeschätzten Unterzeichner des Briefes, den Sie mir zur Versicherung ihrer Sympathien und ihres guten Willens liebenswürdigerweise übersandt haben, und ich möchte Sie um die Freundlichkeit bitten, ihnen den Ausdruck meiner dankbaren Ilochschätzung zu übermitteln. Unmittelbar nach Schluß des Kongresses, der bereits seinem Ende entgegengeht, >verde ich zu kurzem Besuche nach Palästina fahren, doch hoffe ich, gegen Ende des Jahres wieder in London zu sein, und ich werde dann mich um die Gelegenheit bemühen, diejenigen aufzusuchen, die sich mit unserer Bewegung identifiziert haben, um ihnen selbst und im Namen meiner Kollegen für die Aktion zu dai.ken, die sie in einem Zeitpunkt unternommen haben, als Ermutigung von solcher Seite besonders nötig und willkommen war. Mil nochmaligem Dank bin ich Ihr Ihnen sehr ergebener Gh. Weizmann.'* Die so gebildete einflußreiche nicht-jüdische Gesellschaft hat seitdem ein aktives Interesse am Fortschritt der zionistischen Arbeit gezeigt; Mitglieder ihres Vorstandes sind in häufigen persönlichen Beratungen mit der Exekutive zusammengekommen, die ihren Rat und ihre Mitarbeit hoch einschätzt. Aus der neueren öffentlichen Tätigkeit der Gesellschaft ist die sehr gelungene Empfangsveranstaltung zu erwähnen, die im Mai dieses Jahres zu Ehren von Herrn Jan Hofmeyr, dem ehemaligen Administrator von Transvaal und Vorsitzenden der südafrikanischen Palestine Mandate Society, stattgefunden hat. Südafrika. Eines der Ergebnisse von Col. Kisch's Besuch in Südafrika war das Ergehen eines bedeutenden Sympathie-Manifestes für die Ideale der zionistischen Bewegung, das im November 1928 in Südafrika veröffentlicht wurde und die Unterschriften führender Persönlichkeiten dieses Landes trug. Unter den Unterzeichnern befinden sich: Tielman J. de V. Boos, Justizminister; Colonel F. Cresswell, Verteidigungsminister; General Smuts, ' die Administratoren der vier Provinzen, die Vizekanzler der vier südafrikanischen Universitäten und Kirchenführer. Das Manifest, welches von Hon. J. H. Hofmeyr entworfen und dem Vorsitzenden der zionistischen Föderation Südafrikas übergeben wurde, führt an einer Stelle folgendes aus: „Palästina scheint als Nationalheim des jüdischen Volkes dazu bestimmt zu sein, eine große Rolle in der Welt zu spielen. Seine Lage zu anderen östlichen Ländern ist derartig, daß man hoffen kann, es werde 23