Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XVI (1929)
- Date
- 1929-01-01
- Page
- Seite 21 (sequence 26)
- Language
- German
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Das Zionistische Informationsbüro für Touristen fungierte auch in der Berichtsperiode als gemeinsame Abteilung der Palästina-Exekutive und der Hauptbüros des Keren Hajessod und des Keren Kajemeth und stand unter der Leitung von Dr. Fritz Löwenstein. Über den Umfang der Arbeit des Büros unterrichtet die folgende Tabelle: Monat 1926 1927 1928 1929 Januar 25 23 46 44 Februar 93 52 95 69 März 152 77 124 207 April 113 123 194 253 Mai 41 45 39 51 Juni/Dezbr. 151 131 154 — 581 431 653 624 Der Bericht schließt am 14. April 4929 ab, enthält also nur den halben April 1929. Die Ziffern geben die Zahl der Besucher des Büros und sonstiger Touristen an, die mit dem Informationsbüro in Verbindung standen. Dabei sind Ehepaare und ganze Familien nur als eine Person gerechnet. Nicht eingeschlossen wurden in die Statistik die von ilea inten in Kantara und Haifa beratenen Touristen, soweit sie nicht auch mit dem Jerusalemer Büro in Kontakt waren. Im ganzen zeigt die Tabelle eine erfreuliche Entwicklung des Büros in den letzten beiden Jahren. Das Büro veranstaltete in der laufenden Saison eine Reihe von Empfängen für Touristengruppen, z. B. für die Gruppe jüdischer Ärzte, die nach dem Kairoer Ärzte-Kongreß Palästina besuchten, für die 52 Mitglieder der Gruppe „Radikaler Zionisten", für etwa 100 Reisende des Schiffes „Lützow", für die 15 Teilnehmer der Reise des deutschen Keren Hajessod usw. In Tel-Awiw arbeitel in dieser Saison ein besonderer Beamter für Touristenangelegenheiten, der unter der Kontrolle des Jerusalemer Büros steht. An der Ausstellung in Tel-Awiw beteiligten sich die drei zentralen zionistischen Institutionen mit einem besonderen Pavillon, * der mit dem Namen des Zionistischen Informationsbüros firmierte und wo ein dem Büro unterstehender Beamter Besuchern Informationen erteilte. Das überaus knappe Budget des Büros ermöglichte keine systematische Propaganda; wir verbreiteten in allen Hotels und Reisegesellschaften des Landes ein kleines Plakat und den von uns herausgegebenen, bereits"'in dritter Auflage erschienenen Führer „Das jüdische Palästina", letzteren auch in der Galuth. 21