Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
- Journal
- Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
- Volume
- 1935
- Issue
- 8.1935
- Date
- 1935-08-01
- Page
- Seite 399 (sequence 89)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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399 An 6 Plätzen wurde gebohrt und "Wasser gefunden, an 2 Plätzen wurde — in Übereinstimmung mit ihrer Behauptung — kein Wasser gefunden, an 5 Orten wird gebohrt, in den übrigen ist noch nicht begonnen worden. Wie weit wir dank der geologischen und geo-physischen Forschungsarbeiten bereits gekommen sind, ist aus den folgenden Zahlen zu ersehen, welche die Ergebnisse der Bohrungsarbeiten bis zum Jahre 1933 und diejenigen der Arbeiten nach dem Jahre 1933 vergleichen, und eine Steigerung der erfolgreichen Bohrungen von 32% auf 77% zeigen. Bis 1933 1933 —1935 Beendete Bohrungen........... 44 26 Noch nicht beendete Bohrungen ...... — 9 Erfolgreiche Bohrungen . . . ....... 14 20 Prozentsatz der erfolgreichen Bohrungen . . . 32% 77% Erfolglose Bohrungen........... 30 6 Prozentsatz der erfolglosen Bohrungen . . . . 68% 23% Stündliche Durchschnittsmenge pro Brunnen in cbm................ 8,6 55 Durchschnittliche Tiefe der Bohrungen ... 42 m 90 m Hierin ist der Brunnen in Nahalal nicht eingerechnet, der sein Wasser aus dem Drainagenetz erhält. Ebenso sind diejenigen Brunnen, die. weniger als 3—5 cbm stündlich ergeben, nicht eingerechnet worden. Dank den geologischen und geo-physischen Sachverständigen, die sich heute in Palästina befinden, können wir hoffen, daß wir jetzt mit einer grundlegenden hydrologischen Forschungsarbeit in allen uns interessierenden Landesteilen beginnen können, und daß die zukünftigen Siedler wahrscheinlich nicht mehr an Durst leiden müssen wie ihre Genossen in der Vergangenheit. 4. Schluß. Mit langsamen Schritten, unter Schwierigkeiten und mit Hindernissen sind wir unseren Weg gegangen, bis wir die jetzige Epoche erreicht haben. Noch ist unsere Arbeit nicht beendet, der Weg ist noch lang und schwer. Die landwirtschaftliche Siedlung steht noch am Beginn ihrer Entwicklung, ihr Betrieb hat sich entwickelt und verzweigt, und sie ist dabei, den Markt zu erobern. Aus der beigefügten Tabelle ist die Menge der von unseren Wirtschaften auf den Markt gebrachten Produktionen ersichtlich. Der nach Deckung des Bedarfs unserer nach Tausenden zählenden Siedlerbevölkerung verbleibende Rest ist klein, aber dennoch nicht unerheblich und bedeutungsvoll. Wir haben nur einen Weg: furchtlos hingehen und aufbauen.