Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
- Journal
- Bericht des Departements für Landwirtschaftliche Kolonisation über die Jahre ... an den ... Zionisten-Kongress und die ... Tagung des Council der Jewish Agency
- Volume
- 1935
- Issue
- 8.1935
- Date
- 1935-08-01
- Page
- Seite 326 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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326 bewegung mit Siedlern aller Arten, aller Gemeinschaftsgruppen und Klassen beschäftigt. Die beigefügten Tabellen Nr. 5, 6 und 7 sind ein Zeugnis für die Entwicklung der Siedlerbevölkerung in den von uns, bezw. mit unserer Unterstützung errichteten Wirtschaften und für die Verschiedenheit der Siedlertypen. Die Tabellen 2, 3 und 4 zeigen die Investitionen an diesen Plätzen. Wir haben auch den Landwirten in den Kolonien, die im Weltkriege Schaden erlitten (En-Ganim, Kfar Uria, Petach-Tikwah usw.), Hilfe gewährt. Wir beteiligten uns an der Errichtung von Siedlungspunkten der Kolonistensöhne (Kfar Aharon, Herzlia, Bne-Haikkarim in Ness-Ziona, Gedera, Beer-Jakob). Ferner nahmen wir teil an der Gründung von Mittelstandssiedlungen (Magdiel, Bne-Brak, Neuaufbau von Kfar Saba nach den Unruhen von 1921). Wir errichteten auch Wirtschaften für die Angehörigen orientalischer Gruppen der Judenheit (Jemeniten-Siedlungen, Kfar Baruch). Endlich haben wir Siedlungen orthodoxer Juden gegründet (S'deh- Jakob, Kfar Gideon, Kfar Baruch, Kfar Chittim und Kfar Chassidim). Aus den Zusamenstellungen wird ersichtlich, daß wir keinem Teil und keiner Gruppe des Jischuw unsere Hilfe versagt haben. Scharfe Kritik wurde an der Kwuzah, ihrer Form und ihrer Arbeitsweise geübt, und man prophezeite ihr Mißerfolge und Auflösung. Man kann jedoch nicht sagen, daß die Kwuzah die an sie geknüpften Hoffnungen enttäuscht habe. Die Tabellen 9 und 10 geben eine Darstellung der Veränderungen der Bilanz der Kwuzoth in Gewinn und Verlust im Laufe der Jahre ihrer Entwicklung, 5690 bis 5694. Man hat sehr viel über die Fluktuation in den Kwuzoth geredet. Es ist klar und bekannt, daß die Kwuzah stets durch einen organisierten Kern gegründet wird, der sich stufenweise gemäß der Erweiterung seiner Tätigkeit, sei es Arbeit in den Kolonien, sei es in der eigenen Wirtschaft, vergrößert. Diejenigen Elemente, die Genossen der Kwuzah zu werden wünschen, müssen eine gewisse Periode hindurch in der Kwuzah arbeiten, um ihre Eignung zur Arbeit und zum genossenschaftlichen Leben zu erweisen; dabei ist es selbstverständlich, daß niemals hundert Prozent dieser angehenden Genossen in der Wirtschaft verbleiben, und dies hat eine gewisse Fluktuation zwischen Kommenden und Gehenden zur Folge. Die Tabellen Nr. 10 und 11 zeigen die Bewegung unter den Genossen der Kwuzoth und geben dem gerechten und gewissenhaften Kritiker den Beweis, daß die Lage durchaus positiv zu beurteilen ist.