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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 389

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 389 (sequence 398)
Language
German
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IRI
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statt und zu einer bemerkenswerten Erscheinung gehörte die Anteilnahme aller Richtungen an den Festlichkeiten. Neben diesen Freudeskundgebungen aber ist die südafrikanische Judenheit. fest entschlossen, ihren Anteil der Verantwortung, der für die Judenheit aus der Eröffnung der Universität erwachsen ist, auf sich zu nehmen. Ein schlagender Beweis dafür ist der Entschluß der Vereinigten Jüdischen Gemeinde von Johannesburg, der auf der Jahreskonferenz gefaßt wurde und dahingeht, daß eine jährliche Spende von 100 Guineas an die Universität geleistet werden soll. Hoffen wir, daß dieses Beispiel nicht nur von anderen südafrikanischen Gemeinden, sondern auch von anderen verantwortungsvollen Gemeinden nachgeahmt wird* Immigration nach Palästina. Eine Anzahl von Juden aus Süd-Afrika sind während der Berichtsperiode nach Palästina gefahren und haben sich dort niedergelassen. Daneben besuchte eine ganze Reihe von Personen Palästina und gaben Berichte über den wunderbaren Fortschritt in Erez-Israel, die alle, mit denen sie in Kontakt kamen, günstig beeinflußten. Allgemein jüdische Tätigkeit. Die Föderation ist in dauerndem Kontakt mit den anderen jüdischen Organisationen, wie dem Jüdischen Roard of Deputies und die gegenseitigen Reziehungen der beiden Organisationen sind überaus freundschaftlich. Auf jedem Gebiete jüdischer Betätigung ist das zionistische Element stark vertreten. Die südafrikanische Judenheit unterstützt die Bildung der Jewish Agency und hofft, daß sie bei der Verteilung der Repräsentation ihren entsprechenden Anteil bekommen wird. Süd-Afrikas Orphan-Yeladim, (W aisensiedlung) in Palästina. Es erübrigt sich, viel über den Wert der Ukrainischen Waisensiedlung in Palästina, die von den Juden Süd-Afrikas erhalten wird, zu sprechen. Die Anerkennung, die dieser Siedlung und den dafür Verantwortlichen von Lord Balfour, Dr. Weizmann und anderen, die das Glück hatten, sie zu sehen, gespendet wurde, ist genügend bekannt. In prominenten Kreisen, die in Verbindung mit dem jüdischen Waisenheim in Süd-Afrika stehen, wird erwogen, ob es ratsam ist, Zöglinge dieses lokalen Waisenheimes in die Waisensiedlung nach Palästina zu entsenden. Fonds. 1. Keren Hajessod: Wie schon erwähnt, hatte die zweite Keren Hajessod-Kampagne, die von Dr. Goldstein eröffnet wurde, einen noch nie dageAvesenen Erfolg. Herr Dr. Goldstein, dem der Löwenanteil am Erfolg der Kampagne zu verdanken ist, wurde von Herrn Dr. Immanuel Olsvanger bis zu dessen Abreise aus Süd-Afrika unterstützt. Nachdem Herr Dr. Olsvanger Süd-Afrika verließ, um dem Rufe des Hauptbüros Folge zu leisten, wurde Herr Benzion Shein als offizieller Propagandist engagiert. Herr Shein ist noch nicht lange in Süd-Afrika, hat sich aber bereits bewährt und für die Arbeit als wertvoll erwiesen. 389

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