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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 353

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 353 (sequence 362)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1282-9054514
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während es im Jahre 5685 bis jetzt dem Misrachi gelang, große Erfolge zu erzielen. Herr P. Rutenberg hat zweimal Belgien besucht und sein Projekt der Elektrifizierung und Bewässerung auseinandergesetzt. Viele waren erschienen, die bisher kein Interesse an der Organisation genommen hatten, und bemerkenswerte Summen wurden gezeichnet. Es Avurde auch für andere Sonderzwecke gearbeitet: So arbeitet Herr Oskar Fischer für das Technikum in Haifa, Aktien im Werte von £ 2000 wurden für den Solei Boneh gezeichnet, das Misrachi-Büro in Antwerpen hat Fr. 25 000 für Poel Misrachi gesammelt, und Fr. 20 000 für die Tachkemoni-Schulen. Herr Dr. Thon aus Tel-Awiw machte einen Besuch, und als Ergebnis wurden Aktien der Palestine Land Development Co. abgesetzt. Agudath Zion, Antwerpen, schenkte der Bibliothek der Hebräischen Universität eine wertvolle Sammlung von Werken über belgische Kunst. Eine Anzahl von bekannten Rednern hat Belgien besucht, die über Zionismus sprachen. Unter ihnen waren die Herren Dr. M. Eisenstadt, früherer Oberrabbiner von Leningrad, Dr. M. Hindes, Prof. Ruyssen, Dr. J. Thon, Dr. W. Weisl. Bei der Feierlichkeit anläßlich der Eröffnung der Hebräischen Universität waren der Belgische Unterrichtsminister sowie der Englische Gesandte vertreten. Herr Prof. Viktor Bäsch hielt die Ansprache. Jugendpropaganda wird vom Bar Kochba, den jüdischen „Boy Scouts" und der „Agudath Hanoar Haivri" in Antwerpen ausgeführt. Die Chaluzim sind dem holländischen Hechaluz unterstellt. Ein 17 Seiten umfassendes Bulletin wurde an die Mitglieder des Landesverbandes verschickt. Die Arbeit des Keren H a j e s s o d wurde ausschließlich von zwei Personen, den Herren M. M. Aronwitz und Pitzele ausgeführt. Folgende Summen wurden gezeichnet: Fr. 1 470 250, £ 600 und 4750 Gulden. Davon sind Fr. 640 710.10, £ 405.5.0 und 1175 Gulden bezahlt worden. Das Ergebnis der KKL.-Sammlung war groß. Sie belief sich auf ca. Fr. 160 000 für die Periode vom 1. Oktober 1923 bis 30. September 1924, während in der Zeit vom 14. Oktober 1924 bis 28. Mai 1925 die Summe von Fr. 97 500 aufgebracht wurde. Die Gesamtsumme seit der letzten Jahreskonferenz beläuft sich auf Fr. 257 000. Die „Hatikwah" erscheint trotz großer Schwierigkeiten. Seit Anfang 1924 wurden 32 Nummern herausgegeben. Um die Erhaltung des Blattes zu ermöglichen, wurde ein besonderer Pressefonds eingerichtet, zu dem Fr. 5 000 beigetragen wurden. Ein Pressebüro wurde wiedereröffnet und hat 20 Bulletins in Französisch und Flämisch veröffentlicht und nennenswerten Einfluß auf die Presse ausgeübt. Es besteht ein besonderes Komitee für Alijah-Zwecke; von den 500 Personen, die nach Palästina zu gehen wünschen, wurden 200 registriert, aber nur 40 Einreisezertifikate konnten erlangt Averden. Dank der Freundlichkeit des britischen Konsuls und der palästinensischen Behörden konnten Paßsclrwierigkeiten beseitigt Averden. Es gelang auch dem Palästina-Amt in Triest eine bedeutende Ermäßigving der Fahrpreise zu erlangen. 23 353

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