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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 343

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 343 (sequence 352)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1272-9054504
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wurde ein Sanatorium mit 30 Betten in Motza, in der Nähe von Jerusalem, eröffnet. Nach Vollendung wird dieses Institut 60 Betten enthalten. Das Gebäude befindet sich in sehr guter Lage; es hat bis jetzt 10 000 Pfund gekostet, die von verschiedener Seite beigesteuert wurden. Das Institut hat bereits sehr wertvolle Arbeit geleistet. Ein geeignetes Gelände für ein zweites Sanatorium auf dem Karmel für Arbeiter aus Haifa und dem Emek ist bereits gekauft worden und man hofft im nächsten Jahre mit dem Bau desselben beginnen zu können. Diese Institute sind sehr dringend nötig, angesichts der großen Zahl der Erholungsbedürftigen, die an den in Palästina vorherrschenden Krankheiten (Malaria, Papatatschi, Dysenterie usw.) erkranken. 4. Personal. Das Personal der Krankenkasse besteht aus 50 Aerzten, 38 Schwestern und 9 Apothekern. 5. Budget. Das Budget der Krankenkasse belief sich im vergangenen Jahre auf ungefähr £ 30 000. Während der letzten drei Jahre betrugen die Ausgaben: Im Jahre 1922 £E 16 613 „ „ 1923 „ 26 238 „ „ 1924 „ 29 603 Die Einnahmen bestehen aus den Mitgliedsbeiträgen, den Beiträgen der Arbeitgeber und Kooperativen, einer Subvention der Zionistischen Exekutive, die mehr als ein Drittel der Gesamteinnahmen betrug, und sonstigen Quellen. III. Andere medizinische Institute. Außer den genannten zwei wichtigsten Organisationen, die mit zionistischen Geldern unterstützt werden, haben ferner die vielen medizinischen Institutionen, die von den Juden Palästinas und der Diaspora unterhalten werden, ihre Arbeit fortgesetzt, wie z. B. das Pasteurinstitut, welches mehr als 10 Jahre lang das einzige Institut in Palästina und Syrien war, das Behandlung in Tollwutfällen erteilte und die Bevölkerung mit Serum versorgte. Der Waad Habriuth wird in Zukunft die Ueberwachung der Tätigkeit dieses Instituts übernehmen. Genannt sei ferner die Organisation Bikur Chulim, die jetzt ein neues Krankenhaus mit 80 Betten in Jerusalem eröffnet hat, das Schaareh-Zedek- Krankenhaus mit 53 Betten und einer besonderen Abteilung für Infektionskrankheiten, das Krankenhaus für Geisteskranke mit 60 Betten. Auch diese Institute erhalten keinerlei Unterstützung von der Regierung oder den Stadtverwaltungen, mit der einzigen Ausnahme der Munizipalität von Tel-Awiw. Die früher von der Regierung dem Pasteurinstitut und dem Krankenhaus für Geistesgestörte gewährte Unterstützung wurde vor zwei oder drei Jahren entzogen. IV. Das Sanitätswesen auf dem Lande. Das ausgedehnte Sanitätswesen, das der KKL. und andere jüdische Körperschaften während der Jahre 1922 bis 1923 im Emek ausgeführt hatte, wurde wahrend des letzten Jahres mit sehr befriedigenden Resultaten zu Ende geführt. 343

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