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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 271

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 271 (sequence 280)
Language
German
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IRI
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leichter und klagloser zu gestalten. Manche technischen Verfügungen des Transportes wurden gemeinschaf tlich mit den Palästinaämtern getroffen. Die meist interessierten Palästinaämter haben bei den Verhandlungen mit den Schiffahrtsgesellschaften geholfen. 7. Beziehu n g en zu den j ü d ischen Transportgesellschaften und zur Touristik. Die Beschlüsse der verschiedenen Zionistenkongresse gegen die jüdischen privaten Transportgesellschaften haben sich im letzten Jahre voll ausgewirkt. Der Transport der Emigranten und deren Gepäcke wurde von allen Palästinaämtern mit der größten Gewissenhaftigkeit besorgt, und die Emigranten haben den Aemtern das größte Vertrauen entgegengebracht. Mit diesen Vorkehrungen sind endlich die Klagen der Emigranten wegen des schlechten Transportes zum Schweigen gekommen. Die Palästinaämter befassen sich mehr und mehr mit der Touristenbewegung. Die Touristenbewegung in den Händen der Zionistischen Organisation würde eine moralische und finanzielle Kraft für die Organisation selbst und für die Palästinaämter bedeuten. Die Palästinaämter würden dadurch einen nicht geringen Einfluß auf die Schiffsgesellschaften gewinnen, und in die Lage kommen, viel günstigere Bedingungen für die Emigranten zu erwirken. Diese Meinung ist in einem Bericht an die Immigrations-Zentrale dargelegt worden. Das Amt hatte seinen Vorbehalt gegen die Gründung des Palästina-Lloyd in Berlin, ausgesprochen. In Mailand hat sich eine Körperschaft für italienisch-palästinensische Beisen (Ente per viaggi Italo-Palestinesi Via S. Damiano 40) gebildet. Die Gründer derselben sind der jüdische Nationalfonds, der Keren Hajessod in Italien und das Amt in Triest. Diese Körperschaft, die keine eigennützigen Ziele verfolgt, will periodische Beisen organisieren, um in Italien die Kenntnis der Verhältnisse von Erez Israel zu verbreiten. 8. Beziehungen zu den Schiffsgesellschaften. Von den Schiffsgesellschaften, die den Dienst zwischen den italienischen Häfen und Palästina versehen, kann nur der Lloyd Triestino für unsere Immigration in Betracht kommen. Die Gesellschaft ,,Servizi Marittimi", welche die Linie Genua—Alexandrien—Jaffa bedient, kann nicht mitgezählt werden, weil Genua ziemlich entfernt vom Wege unserer Emigranten liegt. Das Entstehen der verschiedenen Kontrakte mit dem Lloyd ist allbekannt, auch die Schwierigkeiten, die nach dem mißglückten Versuch einer direkten Linie Triest—Jaffa im Jahre 1921 entstanden sind, zur Genüge besprochen Avorden. Nachdem das Mißtrauen des Lloyd nach den obengenannten Umständen, und dem Konflikt Maavirim—Palästina-Aemter überwunden worden war, schien die Möglichkeit der Schaffung einer direkten Linie Triest—Jaffa nahe. Im September 1923 sandte der Lloyd Triestino einen Bevollmächtigten nach Karlsbad, um mit den Palästinaämtern, die dort zur Konferenz zusammentraten, zu verhandeln. Im Jahre 1924 wurde mit dem Lloyd Triestino ein Kontrakt abgeschlossen, der der Organisation spezielle Vergünstigungen gesichert hat. Dieser Kontrakt wurde unter persönlicher Mitwirkung des Chefs der Immigrations- 271

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