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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 174

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 174 (sequence 183)
Language
German
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Es bestehen demnach atif den Böden des KKL. vier städtische Siedlungen, davon zwei bei Tel-Awiw' (Nordia und Schechunath Borochow), eine bei Jerusalem (Makor Chajim) und eine bei Haifa (Jechiel). Um den jüdischen Steinhauern in Jerusalem zu Hilfe zu kommen, erwarb der KKL. bei Jerusalem Steinbruchboden in der Ausdehnung von 40,000 Quadratellen. Die Tendenz der neuen Einwanderung, sich in den Städten oder in der näheren Umgebung der Städte anzusiedeln und all die negativen Erscheinungen, die mit dem Fehlen nationalen Bodens bei den Städten verbunden sind, stellten den KKL. vor das Problem, an die Vergrößerung seines städtischen Bodenbesitzes .zu gehen. Unter den Flächen, deren Erwerb der KKL. sich in der letzten Zeit gesichert hat, sind auch solche vorhanden, die Begründung neuer vorstädtischer Siedlungen in der Nähe von Tel-Awiw und Haifa ermöglichen. IL AMELIORATIONSARBEITEN. Die großen Entsumpfung- und Wasserversorgungsarbeiten, die in der vorigen Berichtsperiode begonnen wurden, wurden alle in den Jahren 1924/25 vollendet. Um einen Begriff von den auf dem Nurisb o d e n durchgeführten Arbeiten zu geben, seien hier folgende Rekapitulationszahlen angegeben : Es wurde eine Fläche von 16,000 Dunam trockengelegt. Es wurden Drainagerohre aus Ton in der Länge von 11,000 m gelegt. Es wurden Eisenrohre für Wasserversorgung in der Länge von 11,000 m gelegt. Betonkanäle in der Länge von 2,500 m wurden angelegt, und Erdarbeiten im Umfange von 20,000 cbm ausgeführt. Zur Amelioration von N a h a 1 a 1 wurden folgende Arbeiten durchgeführt : Es wurden trockengelegt — 3,500 Dunam An Drainage-Tonrohre wurden 14,500 m gelegt. An Eisenrohren für Wasserversorgung wurden 7,200 m gelegt. Erdarbeiten wurden im Umfange von 9,000 cbm ausgeführt.. Durch die Trockenlegung in Nahalal wurde die vollständige Vernichtung der die Malaria übertragenden Anophelesmücken erreicht. Noch im Jahre 1922 gab es in Nahalal 10% Malariakranke, während es im letzten Jahre keinen einzigen Fall gab. In Nuris gab es im Sommer 1922 — 23 o/o Malariakranke und im Sommer des Jahres 1924 war die Maximalzahl — 7o/o, und dieses auch nur deshalb, weil die an Nuris angrenzenden, nicht uns gehörenden Flächen noch nicht saniert wurden. Während des Besuches der Völkerbundskommission zur Bekämpfung der Malaria in Erez Israel (im Mai 1925) wurde derselben eine Broschüre in Hebräisch und Englisch überreicht, die eine Beschreibung der Austrocknungsarbeiten in Nuris und Nahalal enthielt. In der letzten Zeit sind wir an die Vorbereitung der Pläne für die Trockenlegung aller unserer an den Kischon angrenzenden Böden gegangen. Der Er>verb von Böden durch verschiedene Privatgesellschaften in diesem Gebiet, die alle an den Sanierungsarbeiten 174

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