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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1925-01-01 · XIV (1925) · p. Seite 92

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIV (1925)
Date
1925-01-01
Page
Seite 92 (sequence 101)
Language
German
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IRI
…/9038125-9054154--1021-9054253
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Valuten und die Festsetzung des Schekelpreises auf etwa einem Schilling werden ohne Zweifel das Hauptmoment, das zu einem Mißbrauch hätte führen können, beseitigen. Der letzte Kongreß beschloß, daß in jedem Lande eine oberste Schekelkontrollkommission aus Landes- und Sonderverbandsvertretern eingesetzt werden solle. Dieser Beschluß wurde jedoch nipht ausgeführt. Nur an zwei oder drei Orten wurden solche Kommissionen geschaffen, die ihre Aufgabe nicht einmal erfüllten. Abgesehen von der Schwierigkeit der Zusammensetzung kann eine solche Aufgabe auch gar nicht von einem Komitee durchgeführt werden. Die Erfahrungen der letzten Jahre erlauben den Schluß, daß es statt der Einsetzung solcher Komitees klüger gewesen wäre, den Zustand zu erneuern, der vor dem XIII. Kongreß bestand, d. h. die Ernennung eines Schekelaufsetters seitens der Exekutive in jedem Lande, der der Exekutive für diese Arbeit verantwortlich sei. Es lohnt, an die hervorragenden Schekelaufseher Goldbloom in England, S. Weizmann in Palästina, Weiner in Oesterreich, Spitzer in Jugoslawien, Kiemstein in Wilnä und Restin in Warschau zu erinnern. /Der Text des Schekelblocks wurde dahin revidiert, daß der Schekelzahler nur bei Bezahlung seiner Verbindlichkeiten gegenüber dem Keren Hajessod zum Kongreß gewählt werden darf. Es würden auch Blocks in Jüdisch gedruckt. Wegen der in den letzten Jahren herrschenden schwierigen finanziellen Lage der Zionistischen Organisation, die durch die unsicheren Geldverhältnisse in Zentral- und Mitteleuropa hervorgerufen wurde, war die Exekutive gezwungen, außer dem Schekel auch andere Mittel zu benutzen, um die Ausgaben der Organisation zu decken. Diese Tatsache rief in manchen Kreisen den Eindruck hervor, als ob die Exekutive zur Beschaffung der für den Bestand der Organisation erforderlichen Mittel nicht in der Lage sei. Obwohl die Exekutive noch nicht die endgültigen Ziffern für die Schekelkampagne 5685 bat, kann sie doch schon jetzt schätzen, daß beim gegenwärtigen Schekelpreis im Kongreßjahr das Einkommen der Exekutive £ 18 000—20 000 beträgt, also der größere Teil des Londoner Budgets. Im Jahre 5684 wurden (vgl. Tabelle A) 296 510 Schekel verteilt, was — bei einem Durchschnittspreis von I1/2 Schilling per Schekel — ein ungefähres Einkommen von £ 13 000 bedeutet. Die Exekutive hofft, daß die im Jahre 5685 verkauften Schekel eine halbe Million übersteigen. Nehmen wir die Resultate von 5684 und 5685, so ergibt sich ein Durchschnitt von etwa 400 000. Bei Festsetzung eines Minimums des Schekelpreises in jedem Lande könnte also die Exekutive mit einer Mindesteinnahme von £ 20 000 rechnen. Würde die Zionistische Organisation von Amerika jährlich eine so großzügige Aktion wie 5685 durchführen, so könnte man mit noch besseren, Resultaten rechnen. Tabelle B gibt den von der Exekutive im Sinne der Kongreßbeschlüsse festgesetzten Schekelpreis für jedes Land an. Vergleicht man diese Tabelle mit Tabelle B des Berichts der Exekutive an den XIII. Kongreß, so wird man finden, daß das Ziel, Festsetzung eines gleichen Schekelpreises in jedem Lande, erreicht ist. 92

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