Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIII (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 277 (sequence 286)
- Language
- German
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bewährte Führer der Zionisten Kapstadts, und seine Gemahlin den Betrag von £ 5 000 zur Schaffung einer Professur für die nachbiblische hebräische Literatur. - : . . „Dwir"-Verlag. Es gelang Dr. S. Levin, während seines Aufenthaltes in Südafrika eine Eeihe Zionisten für den ,,Dwir"-Yerlag zu interessieren, und es wurde eine bedeutende Anzahl von Aktien gezeichnet. Auswanderung nach Palästina. Die Zahl der südafrikanischen Juden, die sich in der Berichtsperiode in Palästina angesiedelt haben, ist nicht sehr groß. Dagegen haben sehr viele südafrikanische Zionisten Erez Israel besucht. Esbesteht kein besonderes Palästina-Amt in Südafrika; alle diesbezüglichen Angelegenheiten werden im Büro der Föderation erledigt. Allgemeine Betätigung im jüdischen Leben. Die Föderation nimmt eine so angesehene Stellung im Leben der südafrikanischen Judenheit ein, daß ihre Hilfe dauernd in allen jüdischen Angelegenheiten angerufen wird. Der Verband steht in engster Beziehung zum South African Jewish Board of Deputies, mit dem er sehr freundliche Beziehungen unterhält. Dasselbe gilt auch für den Südafrikanischen jüdischen Hilfsfonds. Zionisten stehen in sehr großer Zahl an der Spitze dieser und aller anderen jüdischen Organisationen, und wie auch sonst geben hier die Zionisten die Begeisterung und die Initiative für alle Unternehmungen, die die allgemeinen Interessen der Juden angehen, her. Überführung jüdischer Waisenkinder aus Osteuropa nach Palästina. Die Idee, jüdische Waisenkinder aus Osteuropa nach Palästina zu überführen, wurde zuerst von den Zionisten Durbans verwirklicht,, die bereits 50 solcher Waisenkinder in Palästina angesiedelt und die Verpflichtung für ihren Unterhalt unter idealen Lebensbedingungen bis zur Zeit, wo sie sich selbst ernähren können, übernommen haben. Die Idee hat sowohl einen philantropischen wie nationalen Charakter und appeliert darum an alle Kreise des Südafrikanischen Judentums. Während der letztjährigen Verhandlungen, die zum Zusammenschluß aller jüdischen Hilfsaktionen Südafrikas zum „Vereinigten Südafrikanischen Hilfs-, Aufbau- und Waisenfonds" führten, zeigte es sich, daß es eine unumgängliche Notwendigkeit für die Schaffung des Verbandes sei, daß die Ansiedlung osteuropäischer Waisen in Palästina an die Spitze des Programms der neuen Vereinigung gestellt wird. Es werden daher zur Zeit Pläne für die Ansiedlung weiterer 250 Waisenkinder in Erez Israel vorbereitet. Eine bedeutende Summe ist hierfür bereits gesammelt worden, und es wird erwartet, daß in Kürze 125 Kinder nach Palästina übersiedeln können. Die Föderation hat ihre moralische Unterstützung und alle sonstige Hilfe, die sie geben konnte, dem Unterr nehmen zur Verfügung gestellt. 277