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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 266

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 266 (sequence 275)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0890-9047104
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In Jugoslawien erscheinen heute 6 zionistische Blätter, und zwar „Ziclov" (kroatisch) in Zagreb, das offizielle Parteiorgan ,,Zidovska Svijest" (kroatisch) in Sarajevo, „Jüdisches Volksblatt" (deutsch) in Novisad, „Haiwri" (ungarisch) in Novisad, ,, Gideon" (kroatisch) in Zagreb, das Organ des Jugendverbandes „Haawiw" (kroatisch) in Zagreb, eine Zeitschrift für Kinder. Im Dezember 1921 tagte die Landeskonferenz in Sarajewo, die u. a. auch die Maaßersteuer einführte. Im August 1921 und 1922 fanden in Sarajewo und Zagreb die Konferenzen des Jugendverbandes statt. Die Jahreskonferenz des Landesverbandes für das laufende Jahr wurde für Mai 1923 nach Novisad einberufen. Das Palästinaamt in Jugoslawien, das seit dem Jahre 1920 besteht, errichtete bisher 4 Farmen zur Ausbildung der Chaluzim in Landwirtschaft und Gartenbau. Es wurden bereits 16 Chaluzim auf Kosten des Landesverbandes nach Palästina geschickt. Da der Landesverband nicht imstande war, die hohen Erhaltungskosten der Farmen länger zu bestreiten, und in Erwägung des Umstandes, daß nur wenig Aussicht auf eine entsprechende Arbeitsgelegenheit für landwirtschaftlich ausgebildete Chaluzim in Palästina besteht, hielt er es für empfehlenswerter, den Chaluzim Gelegenheit zum Erlernen von Handwerken zu geben, was auch zum Teil gelang. Das Palästinaamt unterstützt auch die auf der Durchreise weilenden ausländischen Chaluzim, indem es ihnen bis zu ihrer Abfahrt nach Palästina Existenzmöglichkeiten gibt. In Jugoslawien wurde zur Unterstützung der Chaluzim ein Betrag in der Höhe von 200 000 Kronen aufgebracht. Das Palästinaamt befaßt sich gegenwärtig mit der Frage, die in Palästina und in Jugoslawien noch weilenden Chaluzim in Palästina endgültig anzusiedeln und die hierzu erforderlichen Mittel im Laufe des Jahres 1923 aufzubringen. Der Landesverband unterhält freundliche Beziehungen zu den anderen jüdischen Organisationen. Die Zionisten in Jugoslawien besitzen fast überall die Majorität im Hauptausschusse des Gemeindebundes, mit Ausnahme der Vojvodina, wo sich jedoch der zionistische Einfluß immer mehr geltend macht. Viele jüdische Gemeinden haben jn ihr Jahresbudget auch eine Abgabe für den K. K. L. aufgenommen, während andere auch einen Jahresbeitrag für den K. H. leisten. Die Zionisten nehmen auch regen Anteil am allgemeinen politischen Leben im Lande, jedoch ist es infolge der geringen Anzahl der Juden bei dem bestehenden Wahlgesetz unmöglich, Sitze für die Parlamentswählen zu erringen. Der Landesverband befaßte sich auch mit Angelegenheiten allgemeinen, sozialen und charitativen Charakters, insbesondere gewährte er den durchreisenden Chaluzim reichliche Hilfe. Während der Berichtszeit wurden nachstehende Beträge für zionistische Zwecke gesammelt: für den K. K. L. im Jahre 1921 .......' . . Kr. 1 310 214 „ „ „ „ „ 1922 ......... „ 1 363 030,60 „ „ „ bis Ende März 1923 ....... „ 936 106,80 „ „ K. H. im Jahre 1921 ......... „ 2 063 384,84 „ „ „ „ „ 1922 ......... „ 2 031 348,06 Im Jahre 1921 betrug die Sehekelzahl...... 6050 ., 1922 ,. ,. ..... 4550 266

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