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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 215

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 215 (sequence 224)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0839-9047053
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ihm seine Unternehmertätigkeit zu ermöglichen. Ebenso haben wir die Arbeiten zur allgemeinen Arbeiterzählung und die Gründung einer ständigen Auskunftsstelle für Arbeiter unterstützt. Ausgaben für diese Zwecke: £ 955. 6. Beteiligung an Darlehen für Arbeitslose. Kleinere Darlehen durch Vermittlung der Arbeiter-Darlehnskasse im Winter 5682 in Höhe von £ 2300. 7. Feste Unterstützungen für sanitäre und kulturelle Zwecke. Vom XII. Kongreß waren für diese Zwecke für die Krankenkasse der allgemeinen Arbeiterorganisation £ 6000, für den Kulturausschuß der Arbeiterorganisation £ 3600 festgesetzt worden. Wir hielten es aber für notwendig, zu der Unterstützung für die Krankenkasse noch eine solche für Arbeiter mit chronischen Krankheiten ins Leben zu rufen, die den Zweck hat, dem Arbeiter, der infolge der schlechten Arbeitsbedingungen sich ein chronisches Leiden zugezogen hat, nach Möglichkeit Heilung zu gewähren oder ihm die Möglichkeit zu geben, sich eine Arbeit anzueignen, die sich mit seinem Gesundheitszustand verträgt. Anfangssumme für diesen Zweck: £ 284. Die Karlsbader Jahreskonferenz hatte das Budget für 5683 in Übereinstimmung mit dem allgemeinen Budget und den Einnahmen des Keren Hajessod auf £ 30 000 festgesetzt. Es ist klar, daß diese Summe auch nicht im entferntesten den Anforderungen eines Jahres entspricht und auch nicht die öffentliche Hilfeleistung bieten kann, die der Zionistischen Organisation unter den gegenwärtigen Verhältnissen notwendigerweise obliegt. Eine solche Notwendigkeit liegt insofern vor, als die palästinensische Kegierung noch nicht dahin gelangt ist, diese natürliche Punktion auszuüben, und als auch die Organisierung des jüdischen Jischuw und die zahlenmäßige und wirtschaftliche Kraft des jüdischen Steuerzahlers noch nicht so entwickelt sind, daß man ihm diese Verpflichtung auferlegen kann. Die Karlsbader Konferenz hatte also für Arbeitszwecke nur £ 30 000 ausgesetzt; die Wandelungen des WTirtschaftsbudgets im Laufe dieses Jahres führten aber dazu, daß uns nur £ 20 000 zur Verfügung gestellt wurden, eine Herabsetzung des Budgets, die die Möglichkeiten zur Erleichterung der schwierigen Lage noch mehr einschränkte. Im Laufe des Jahres 5683 (Oktober 1923 bis August 1923) umfaßte die Tätigkeit des Arbeitsdepartements folgende Einzelfälle: 1. Darlehn für verschiedene öffentliche Arbeiten: a) zum Bau der Chaussee in Beth Hakerem in Jerusalem . £ 1000 b) „ „ „ „ „ Tel Nordau, Tel Awiw .... £ 1500 c) „ „ „ „ ,, Borochow Viertel, Tel Awiw . £ 700 d) ,, ,, ,, ,, ,, Bomemah Viertel, Jerusalem . £ 700 e) zur Herrichtung von Steinen für den Chausseebau in Nahalal....................... £ 800 f) zur Herrichtung von Steinen für den Chausseebau in Kfar Jecheskel.................... £ 400 g) für die Sammlung des Haschomer Hazair für Arbeiten zur sofortigen Beschäftigung Erwerbsloser......... £ 100 h) zum Bau einer landwirtschaftlichen Schule für junge Mädchen in Nahalal................. £ 300 Summe: £ 5500 / 215

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