Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIII (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 207 (sequence 216)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/9038125-9047323--0831-9047045- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
tinopel der finanziellen Unterstützung; ebenso müssen ihre Reisekosten oder wenigstens ein Teil derselben vom Palästinaamte bestritten werden. Selbst diejenigen Immigranten, die zu ihren Verwandten in Palästina wandern, müssen öfters vom Amte unterstützt werden, da die von ihren Verwandten gesandten Beträge nicht immer ausreichen. Die hierfür erforderlichen Geldmittel erhielt das Palästinaamt von dem ,,Comité de Secours aux Eefugiés Juifs" in Konstantinopel, welches vom Joint Distribution Committee subventioniert wird, und von dem Immigrationsamte der ICA, das vor zwei Jahren in Konstantinopel gegründet wurde. Die Unterstützung dieser beiden Institutionen reicht jedoch nicht aus, und das Palästinaamt ist deshalb gezwungen, auch andere Hilfsquellen zu suchen. Während der Zeit vom 1. September 1921 bis 1. Mai 1923 hat das Konstantinopler Amt folgende Beträge für Alijah und Hachschara erhalten : £ 200 von der Zionistischen Exekutive; £ 400 von der Ukrainischen Föderation in London; £200 von der „Welthilfsexekutive" in Paris und £226.10 von der „Berliner Hilfszentrale für Palästinaimmigration", insgesamt £ 1,026.10.0. Von diesem Betrage wurden Ltqs. 4 632,57 für Alijah und der Restbetrag für Hachschara verwendet. Außer den oben erwähnten Beträgen erhielt das Konstantinopler Amt eine bedeutende finanzielle Unterstützung seitens der ICA, speziell für die Gruppe von Palästinawanderern aus der Ukraine, die im Dezember 1922 von Konstantinopel evakuiert werden mußten. Es wurden damals 358 Personen dieser Gruppe nach Palästina befördert, für welche die ICA ca. £ 940 verwendet hat. Das Konstantinopler Palästinaamt befaßt sich auch mit der beruflichen Ausbildung der Palästinawanderer, die hauptsächlich von dem Arbeiterressort des Amtes geleitet wird. In der landwirtschaftlichen Farm für die Ausbildung der Chaluzim „Messila Hadascha", die im Dezember 1921 in der Nähe Konstantinopels gegründet wurde, arbeiten beständig nicht weniger als 10 Chaluzim, und im Sommer steigt ihre Zahl bis auf 50. Außerdem werden in derselben Farm noch zwei Chaluzimgruppen als Zimmerleute und Schmiede ausgebildet. 5. Das Palästinaamt in Triest. Im Jahre 1922 sind durch das Palästinaamt Triest 4265 Palästina- Wanderer abgefertigt worden. Die folgende Tabelle weist die Verteilung derselben nach dem Herkunftslande auf: Polen ................. 2679 Rußland und Ukraine......... 655 Lettland............... 132 Litauen................ 239 Deutschland.............. 36 Deutsch-Österreich........... 72 Ungarn................ 14 Palästina (Rückwanderer) ........ 149 Verschiedene Länder.......... 289 zusammen 4265 207