Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIII (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 194)
- Language
- German
- Belongs to
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An den Grenzen von Kfar Saba und Ain Chai. An der Grenze von Kfar Saba und Ain Chai wurde eine Fläche von 471.1 Dunam (Chirbeth Azuni) noch zur Zeit der Eroberung des Landes durch die Engländer erworben. Infolge verschiedener Hindernisse war es jedoch bis zum letzten Jahre nicht möglich, die offizielle Übertragung durchzuführen. Später wurden an dieser Stelle weitere Terrains erworben, die insgesamt eine Fläche von 8527 Dunam ergaben. Dieser Kauf bringt die hier in jüdischen Händen vereinigten Böden bis auf etwa 20 000 Dunam und nähert den jüdischen Besitz der Meeresküste. Auf einer Fläche von etwa 5000 Dunam wurde die Siedlung „Kaanana" durch die Gesellschaft „Achusah A", New York, gegründet. Die Gesellschaft hat bereits einen Brunnen gegraben, Baracken errichtet und geht jetzt an die übrigen Bauarbeiten für die Siedlung heran. Auch zwei andere amerikanische Achusoth kauften an dieser Stelle Boden zur Gründung weiterer Siedlungspunkte: Achusah „Ben Zion" in Hartfort und die Gesellschaft „Migdal, Garden Villa" in New York, jede von ihnen je 1000 Dunam. Einige hundert Dunam wurden an eine Gesellschaft in Lodz verkauft, und weitere 400 Dunam wurden dem Jüdischen Nationalfonds zur Erweiterung des Gebietes des Moschaw Owdim in Kfar Malal übergeben. Jadjur. Bei Jadjur, in der Nähe von Haifa, zu beiden Seiten der Eisenbahnlinie Haifa—Damaskus und des Weges Haifa —Nazareth soll die P. L. D. C. kontraktgemäß 16 000 Dunam bekommen. Der größte Teil dieses Bodens ist vorzüglicher Qualität, und durch die gute Straßenverbindung und den Überfluß an Wasser ist er für alle Arten von Kulturen und für intensive Bewirtschaftung ausgezeichnet geeignet. Infolge der Nähe zur Stadt ist der Boden auch für die Anlage einer Gartenstadt passend. Da zwischen der Regierung und dem Verkäufer bezüglich eines Teiles des Bodens ein Prozeß ausgebrochen ist, wird die offizielle Übertragung noch aufgehalten; es ist aber zu hoffen, daß die Angelegenheit in Kürze definitiv erledigt werden wird. Vorläufig wurde hier definitiv eine Fläche von 3000 Dunam für die Gesellschaft ,,Nescher" übertragen, die im Begriffe steht, eine Zementfabrik und auch eine besondere Siedlung für die Arbeiter der Fabrik zu errichten. Eine landwirtschaftliche Gruppe hat den Boden bereits in Besitz genommen. Auch der Nationalfonds beschloß, hier 3000 Dunam zu erwerben und eine Kolonie auf den Namen von Dr. Tschlenow zu gründen. Kalendieh. In Kaiendieh, neben Jerusalem, wurden im Laufe der Zeit einige Strecken hinzuerworben, so daß die Gesamtfläche sich nun auf etwa 1400 Dunam erweitert hat. Nahezu 400 Dunam davon wurden an den Nationalfonds für die Arbeitergruppe, welche hier seit einigen Jahren ständig arbeitet, eine weitere Fläche an einen zionistischen Verein in Bagdad verkauft, welcher zuerst Boden in Emek Jesreel kaufte, aber dann beschloß, diesen für Boden in der Nähe Jerusalems zu tauschen, damit ihre Mitglieder in der Nähe der Heiligen Stadt sein sollen. An der Grenze von Neß Ziona. Es besteht ein Kontrakt über eine Fläche von 10 000 Dunam in der Nähe der Kolonie Neß Ziona. Davon wurde eine Fläche von 3000 Dunam auf den Namen der P.L.D.C., vorläufig als ungeteiltes Eigentum, endgültig übertragen. Die definitive Ordnung der Angelegenheit wird wegen prozessualer Verwicklung seitens des Verkäufers verzögert; hoffentlich aber wird die Sache in den nächsten Monaten geregelt werden. Durch diese Fläche wird Neß Ziona zu einer 185