Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XIII (1923)
- Date
- 1923-01-01
- Page
- Seite 53 (sequence 62)
- Language
- German
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nicht nur der Beschaffung von Mitteln für ihre eigene Existenz, sondern auch der Frage der Erhaltung der Weltorganisation -widmen, werden die materiellen Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung der Gesamtorganisation vorhanden sein. Berliner Bureau der Exekutive. Das Berliner Bureau der Zionistischen Exekutive wurde am 1. November 1921 unter der Leitung der Herren Dr. Hantke, Dr. Jacobson, Kurt Blumenfeld und Julius Berger eröffnet. Es ist in seinem Personalbestand identisch mit der Abteilung für Zentraleuropa des Keren Hajessod und ist räumlich mit ihr vereinigt. Seit der Jahreskonferenz 1922 sind im Personalbestand des Büros folgende Änderungen eingetreten: Herr Kurt Blumenfeld hat am 1. September 1922 infolge seiner Reise nach den Vereinigten Staaten seine Tätigkeit im Bureau eingestellt. Ebenso ist Herr Dr. Victor Jacobson am 1. Februar 1923 ausgeschieden, um sich ganz dem Jüdischen Verlag zu widmen. Dagegen ist Herr Dr. Martin Rosenblüth, der bisherige Leiter des Palästinaamets in Wien, am 1. Mai 1923 in das Bureau eingetreten. Das Bureau besteht jetzt aus den Herren Dr. Arthur Hantke, Julius Berger und Dr. Martin Rosenblüth. Das Bureau hat im laufenden Geschäftsjahr den Druck und Versand von rund 1% Millionen Schekelquittungen ausgeführt und an der Überwachung der Schekelabrechnungen teilgenommen. Es hat für die Exekutive Drucksachen fertiggestellt und zwar insbesondere den englischen Bericht über den XII. Kongreß (Report of the Twelfth Zionist Congress) und das stenographische Protokoll des XII. Kongresses, ferner die Adressenliste und die Drucksachen für den Goldenen Schékel. Das Zionistische Bulletin ist auch im Berichtsjahr in hebräischer, englischer und deutscher Sprache erschienen. Die Auflage betrug in Hebräisch und Deutsch je 1500 Exemplare, in Englisch 1000 Exemplare. Für die Zukunft ist mit Rücksicht auf die Herausgabe des ,,Haolam" die Einstellung der hebräischen Ausgabe des ,,Zionist Bulletin" beschlossen. An neuen Aufgaben des Bureaus ist in erster Reihe die Teilnahme des Bureaus an der Propaganda und der Organisation des Goldenen Schekel und die Überwachung der Herausgabe des „Haolam" zu erwähnen. Der „Haolam", der seit Mitte Januar imRahmen des Berliner Bureaus erscheint, h at seine Auflage sehr schnell ausgedehnt und erweist sich bereits als das in allen Ländern verbreitete zentrale Organ der Bewegung. Die allgemeine Korrespondenz und Reisen wurden in starkem Umfange durchgeführt. Eine besondere Ausgestaltung hat die Verlagsabteilung erfahren, welche das Bureau zusammen mit der Abteilung für Zentraleuropa betreibt. Die Verlagsabteilung hat neben den zahlreichen Veröffentlichungen für den Keren Hajessod verschiedene Berichte und Broschüren für das Berliner Bureau herausgegeben, und zwar: a) Anläßlich des 25jährigen Jubiläums des I. Zionistenkongresses veröffentlichte es eine reich illustrierte Festschrift unter dem Titel: „Warum gingen wir zum ersten Zionistenkongreß?" in einer Auflage von 2000 Exemplare. 53