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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1923-01-01 · XIII (1923) · p. Seite 37

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XIII (1923)
Date
1923-01-01
Page
Seite 37 (sequence 46)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047323--0661-9046874
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daß es jetzt mehr denn je einer gefestigten Organisation bedarf, als der Vertreterin der politischen Forderungen unseres Volkes, als der Trägerin unseres Aufbauwerkes und als der Kerntruppe, um die sich das Judentum, das an dem Palästinawerke teilnehmen will, sammeln kann. Die Erfahrung, die anläßlich unserer politischen Aktionen und der Aufbringung der Geldmittel für Palästina gemacht wurde, hat uns in unserer Ansicht bekräftigt, daß unsere Erfolge auf beiden Gebieten sich in geradem Verhältnis zur Stärke unserer Organisation befinden. Es gereicht uns daher zur Genugtuung, wenn wir, den gegenwärtigen Zustand der Organisation mit dem Zustande zur Zeit des letzten Kongresses vergleichend, eine Wendung zum Besseren, eine fortschreitende Gesundung und Konsolidierung feststellen können. Was wir uns als Ziel setzten, war: die Gesamtorganisation innerlich auszubauen, bestehende Verbände und Gruppen zu stärken und sie in einen innigeren Kontakt mit der Leitung und miteinander zu bringen, neue Zentren zionistischen Lebens zu schaffen, die Zahl der organisierten Zionisten nach Möglichkeit zu vergrößern und darüber zu wachen, daß die Agenden der Zionistiscden Organisation, die mit dem XII. Kongreß ihre legale Grundlage wieder gewonnen hat, auf streng gesetzmäßige Weise geleitet werden. Wenn wir auch nicht alles, was wir erstrebten, erreicht haben, so sind wir doch um einen bedeutenden Schritt weiter gekommen.? Zur Beurteilung des auf diesem Arbeitsgebiet Geleisteten gehört auch ein Hinweis auf die Schwierigkeiten und Hindernisse, die einer erfolgreichen organisatorischen Tätigkeit entgegenstanden: a) die Schwierigkeit, einheitliche Prinzipien (wie sie in unserem Statut, den Beschlüssen des Kongresses usw. niedergelegt sind) auf einen Organismus anzuwenden, dessen Glieder von verschiedener Beschaffenheit, Größe und Struktur sind; b) die finanzielle Lage, die die Leitung zu einer weitgehenden Beschränkung der Ausgaben für organisatorische Arbeit zwang; c) die Tatsache, daß manche Verbände sich in finanzieller wie organisatorischer Beziehung zu den Forderungen der Leitung rein passiv verhalten haben, was natürlicherweise zur Erleichterung der Arbeit und zur Stärkung der Weltorganisation nicht beitragen kann; d) die eigentümliche Bolle der organisatorischen Arbeit, an die wohl von allen Seiten hohe Anforderungen gestellt werden, während ihr, •sobald sie zur Durchführung gelangen soll, in den meisten Fällen ein ganz untergeordneter Platz eingeräumt wird. Es soll schließlich aber auch darauf hingewiesen werden, daß viele Verbände und Gruppen uns durch ihre verständnisvolle Mitarbeit, ihre Disziplin und Opferwilligkeit in unserer Tätigkeit wirksam unterstützt haben. 2. Zustand der Organisation, a) Landesverbände. Die Organisation umfaßte während der Berichtszeit 47 Landesverbände, und zwar je einen in folgenden Ländern: Amerika, Argentinien, Ägypten, Belgien, Bessarabien, Brasilien, Bukowina, Bulgarien, Canada, Chile, Danzig, 37

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