Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 262 (sequence 301)
- Language
- German
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II. Sammelmittel. Von den zahlreichen Sammelmitteln, welche hier verwendet wurden, haben sich am besten bewährt die Allgemeinen Spenden und die Büchsen. In diesem Zusammenhange seien die Leistungen der Engros-Kolonialhändler „Gebrüder Aassael" hervorgehoben, welche mit besonderem Eifer für unsere Sache arbeiten. Bei einer jeden Bestellung (ohne eine einzige Ausnahme), die sie geben, werden die Vertreter der ausländischen Firmen angehalten, zugunsten des Jüdischen Nationalfonds je nach dem Werte der Bestellung von 1 Frcs. aufwärts zu spenden. Angeeifert durch dieses Beispiel haben folgende Firmen in ihren Geschäften denselben Modus eingeführt: Elias A. Kaneti & Söhne, Bensoussan & Maschliach, Droguerie Menachemoff, Schalom Schoeff, I. C. Caleff, Jacob Gerson Levy & Söhne, David L. Benyaich, Abraham B. Salomon, Leon Eskenasy, Mos che Israel Levy. Büchsen. Der Roustschouker Kommissär bezog direkt 200 Büchsen, von diesen wurden 30 nach Sofia übersandt. In Roustschouk werden die Büchsen zwei- bis dreimal jährlich vom Kommissär selbst und einem Begleiter geleert. Die Büchseninhaber werden über die Büchsenleerung nicht verständigt, da die fixierten Leerungstermine gegen Passah und Sukkoth genügend bekannt sind. Die vom Hauptbureau herausgegebenen Büchsenleerungsscheine sowie Büchsenempfangsscheine werden regelmäßig verwendet. Bei den Leerungen wird immer die Gelegenheit benutzt, um über die Ziele und Erfolge de$/ Jüdischen Nationalfonds aufzuklären. Selbstbesteuerung. Bis jetzt haben die Jüdischen Gemeinden in Philippopel und Sliven in ihrem Jahresbudget Selbstbesteuerung für den Nationalfonds vorgesehen, von Kaufleuten nur die einzige Firma Isac Sémo, Roustschouk. Sammelbogen. Die Sammelbogen kommen häufig zur Verwendung und haben gute Resultate erzielt. Goldenes Buch. Bis jetzt sind Eintragungen ins Goldene Buch seitens einzelner Spender in Bulgarien nicht vorgekommen. Dagegen sind Subskriptionen für Einschreibungen diverser Namen, Tagungen und Ver- éine zu verzeichnen, die aber zumeist noch unvollständig sind. Marken. — Telegramme. Aus Mangel an speziellen Nationalfonds-Kommissären in allen Orten, mit Ausnahme von Roustschouk, war der Verkauf von Nationalfonds -Marken ganz unbedeutend, Te 1 egrammblankette sind in vielen Orten gänzlich unbekannt. Die Landessammelstelle beabsichtigt in den wichtigsten Städten Verkaufsstellen einzurichten, sie ist bereits in Unterhandlungen — und zwar auf Basis einer 10 o/0 igen Reduktion der Preise — getreten, um eine Verkaufsstelle in Sofia zu errichten.