Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 291)
- Language
- German
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— 252 — Wir glauben eine genaue Uebersicht über den Nationalfonds in Belgien gegeben zu haben. Wir werden auch in Zukunft bemüht sein, mit äußerster Kraftanstrengung den Nationalfonds zu fördern, in der Zuversicht, daß unser Volksschatz seiner Aufgabe gerecht werden wird: ein Instrument für die Verwirklichung unseres großen Ideals zu bilden, „für die Schaffung einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina". Antwerpen, im Juni 1913. Für die Sammelstelle des Jüdischen Nationalfonds für Belgien Oscar Fischer. SÜDSLAVISCHE LÄNDER I. Organisation. Auf Beschluß der Landeskonferenz vom 30. Dezember 1912 ist die Landessammelstelle von Agram nach Wien verlegt worden, wohin die Leiterin Frau Clara Barmaper-Jakobi übergesiedelt war. Die Nationalt'onds-Kommission arbeitet schon infolge der örtlichen Trennung selbstständig, unabhängig von der Landesorganisation. Das Bureau der Landessammelstelle befindet sich Wien I, Werderthorgasse 12. Die Zahl der Vereine und Ortskommissäre beträgt gegenwärtig 57, gegen 33 beim X. Kongresse. Die Ablieferung der Gelder seitens der Landessammelstelle erfolgt pünktlich, einmal in 14 Tagen. Die Spenden werden zweimal monatlich in der „Zidovska Smotra" veröffentlicht. Ueber alle Transaktionen des Jüdischen Nationalfonds werden vom Gesinnungsgenossen Herrn Hugo Barmaper genaue Bücher geführt. Der Ein- und Ausgang der Postsachen beträgt ungefähr 15 Stück täglich. II. Sammelmittel. Von den Sammelmitteln, die nach Möglichkeit sämtlich berücksichtigt worden sind, haben sich am besten die Kindersammelbogen bewährt, die 1912 von Frau Clara Barmaper-Jakobi eingeführt und schon in demselben Jahre 1800 Kr. ergaben. In der letzten Zeit haben wir Spendenbücher eingeführt und einen Blumentag veranstaltet, die schöne Resultate ergaben. Büchsen. Die Anzahl der verteilten Büchsen beträgt 1200. Ueber die Verteilung und Leerung der Büchsen wird eine genaue Kartothek geführt. Die Leerung der Büchsen wird mindestens zweimal im Jahre vorgenommen, und zwar durch freiwillige Kräfte. Die Büchseninhaber werden rechtzeitig von der bevorstehenden Büchsenleerung durch Büchsenflugblätter oder brieflich benachrichtigt. Ebenso werden die vom Hauptbureau herausgegebenen Büchsenleerungsscheine, Verschlußmarken usw. verwendet. i