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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1913-01-01 · XI (1913) · p. Seite 246

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XI (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 246 (sequence 283)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047322--0581-9046794
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246 - Goldenes Buch. Für dieses Sammelmittel zeigt sich immer mehr Interesse, insbesondere auch durch Teilzahlungen zwecks Eintragung von Ortsgruppen, Marken und Telegramme. Der hierfür eingehende Betrag ist einigermaßen befriedigend. In einigen größeren Städten sind Verkaufsstellen eingerichtet, und außerdem unterhalten die Ortskommissäre und Vertrauensmänner Depots. Verrechnung ist halbjährlich vorgeschrieben und unsere Mitarbeiter werden regelmäßig hieran erinnert. B a u m s p e n d e. Diese ist hier sehr populär geworden, so daß schon befürchtet wird, daß durch das prozentuale Verhältnis der Baumspende zu den Allgemeinen Spenden, der Jüdische Nationalfonds in seiner Wirksamkeit beschränkt wird. Im Jahre Ii913 hat sich allerdings das Verhältnis wieder zugunsten der Allgemeinen Spenden verschoben. Arbeiterheimstätten. Es ist das Verdienst des Herrn Ed. Pool in Hengelo, daß er mit diesem Sammelmittel in Holland von Anfang an gute Erfolge erzielt hat. Bisher sind aus Holland drei Häuser komplettiert und drei Ortsgruppen befassen sich mit Sammlungen für je ein Haus auf ihren Namen oder auf den eines ihrer Mitglieder. In dieser Hinsicht wird bald die intensivste Arbeit geleistet werden. Die ganze Kraft unserer Mitarbeiter jedoch wird auf das Jüdische Nationalfonds-Blumenfest eingestellt. Diese im Jahre 1Ç12 anläßlich Schabuoth und der Feier der zehnjährigen Nationalfonds-Arbeit in Holland eingeführte Sammelgelegenheit darf als die vorzüglichste Propaganda bezeichnet werden. Zu unserer Freude hat das Kölner Hauptbureau durch Zirkulare und Pressenotizen die Nachahmung dieser Veranstaltung in anderen Ländern angebahnt. Wir können diese Anregung sowohl unter dem Gesichtspunkte des Nationalfonds-Interesses wie der allgemeinen zionistischen Propaganda nur aufs wärmste befürworten. Landspenden haben sich zwar noch nicht erheblich bei uns eingebürgert, begegnen jedoch immer mehr auch dem Interesse der holländischen Gesinnungsgenossen. Materialien und Postwertzeichen werden fast überall in Holland gesammelt. Erstere werden hier verkauft, letztere nur in den großen Städten und im übrigen nach Berlin geschickt. Stiftungen und letztwillige Zuwendungen. Zu deren Einführung fanden einzelne Konferenzen statt, welche die Propaganda vorbereiten sollen. In Holland kommen derartige Spenden von Juden nicht häufig vor. i Jüdisches Nationalfonds-Geschäft. Es besteht dies in dem Verkauf von Ansichtskarten, allen Zeitungen (speziell zionistischen), Bezalel-Produkten usw. Der Gewinn fließt dem Jüdischen Nationalfonds zu. In der statistischen Tabelle ist derselbe unter „Allgemeine Spenden" aufgenommen, ebenso auch der Posten „Materialien".

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