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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1913-01-01 · XI (1913) · p. Seite 244

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XI (1913)
Date
1913-01-01
Page
Seite 244 (sequence 281)
Language
German
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IRI
…/9038125-9047322--0579-9046792
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- 244 — heiten, die den Nationalfonds betreffen, im Bundesvorstand des Niederländischen Zionisten-Bundes Sitz und Stimme. Zu seinen Pflichten gehört: das Inkasso, der Ausweis und die Abführung der Jüdischen Nationalfonds- Spenden, die Organisation der Sammlungen und die Leitung der Propaganda. Er ist der Generalversammlung, der er alljährlich einen Bericht über seine Tätigkeit und den Stand der Sammlungen zu erstatten hat, verantwortlich. Für jede Propaganda in der großen Oeffentlichkeit hat er die Genehmigung des Bundesvorstandes einzuholen, während die interne Propaganda ihm ganz überlassen bleibt, so daß also die Ortskommissäre ihre Instruktionen stets vom Landeskommissär empfangen. Das Verhältnis des früheren wie des jetzigen Nationalfonds-Kommissärs zum Bundesvorstand war stets ein ungetrübtes, und die betreffenden Bestimmungen des Reglements gaben niemals zu Beschwerden oder Konflikten Anlaß. Distriktskommissäre gibt es in Holland nicht; jede Ortsgruppe des Niederländischen Zionisten-Bundes ernennt einen Jüdischen Nationalfonds- Vertrauensmann für die Dauer von höchstens drei Jahren. In verschiedenen größeren Ortsgruppen arbeitet dieser mit einer Nationalfonds-Kommission, die z. B. in Amsterdam aus 15 bis 20 Gesinnungsgenossen besteht. Es gibt jetzt in Holland insgesamt 92 Ortskommissäre und Vertrauensmänner, eine größere Zahl als zur Zeit des letzten Kongresses. Zusammenkünfte der Mitarbeiter des Jüdischen Nationalfonds finden nicht statt; wohl ist im Dezember 1912 in Herzogenbusch gelegentlich der Generalversammlung des Niederländischen Zionisten-Bundes eine Konferenz einberufen worden. Wegen vieler wichtiger Fragen, die in der Versammlung zur Erörterung gelangten, blieb jedoch zu wenig Zeit übrig, als daß eine wertvolle Auseinandersetzung über den Jüdischen Nationalfonds hätte erzielt Herr I. M. Prins mehr als sechs Jahre als Assistent fungiert. Ein im werden können. Im Bureau des Landeskommissärs in Amsterdam hat letzten Jahre nebenher für die Administration tätiger Beamter hat gleichzeitig für die Amsterdamer Nationalfonds-Kommission gearbeitet. In Groningen, dem jetzigen Sitz des Landeskommissärs, arbeiten freiwillig von Anfang an Fräulein M. Gerzon und seit Februar Fräulein M. Jacobs als Assistentinnen. Beide Damen verdienen für ihre hingebungsvolle Tätigkeit besondere Anerkennung. Bei der erfreulichen, immer mehr wahrzunehmenden Steigerung der Arbeit wird es binnen kurzem unumgänglich sein, eine tüchtige Kraft fest anzustellen, die wöchentlich zwei bis drei Tage tätig ist. An erster Stelle unserer Tätigkeit steht natürlich die Sammlung von Spenden. Aus den meisten Ortsgruppen fließen die Beträge, bald nachdem der Vertrauensmann sie erhalten hat, bei uns ein. Nur wenige warten längere Zeit damit, und diese erhalten dann schriftliche Mitteilung, daß es für die Organisation und Administration besser sei, stets zweiwöchentlich die Spenden abzuführen. Wir senden die eingegangenen Beträge monatlich nach London. Der Ausweis erfolgt regelmäßig im „Joodsche Wächter", dem alle zwei Wochen erscheinenden Organ des

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