Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 222 (sequence 257)
- Language
- German
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— 222 — Dollar zurückgegangen sind. Es muß jedoch bemerkt werden, daß all die letzteren als „konvertable" Fonds klassifiziert werden können, welche sich hauptsächlich aus kleinen Spenden zusammensetzen, die von den Vereinen nach eigenem Willen irgendeiner ihnen geeignet erscheinenden Nationalfonds-Sammlung zugeteilt werden können. Ein beträchtlicher Teilj dieser Spenden wurde in diesem Jahr dem Arbeiterheimstätten-Fönds überwiesen. Ein schöner Anfang wurde in diesem Jahr mit dem Arbeiterheimstätten-Fonds gemacht. Die Arbeit für diesen Fonds soll mit ungeschwächter Kraft fortgesetzt werden, besonders unter unseren gut situierten Brüdern. Der geringe Rückgang in den Baumspenden ist bereits vorher erklärt worden. Uns will es jedoch scheinen, daß die Einnahme aus diesem höchst populären Fonds jedes Jahr eine beträchtliche Zunahme aufweisen sollte, ungeachtet aller neuen Fonds. Did Ereignisse im jüdischen Familienleben, zu deren Gedächtnis Bäume gepflanzt werden können, sind so zahlreich, daß sie tatsächlich eine unerschöpfliche Einnahmequelle bilden, wenn man stets genügend darauf bedacht ist. Aus dem Verzeichnis der voll bezahlten amerikanischen Olivenhaine (von 100 Bäumen aufwärts) im Herzl-Wald, ist zu ersehen, daß nur eine geringe Minorität unserer Organisationen ihre Pflicht in dieser Richtung getan hat, während jeder Verein dieselben Resultate in einem Jahr oder kürzerer Zeit /erzielt hätte, wenn er nur ernstlich an die Aufgabe heranginge. i Wir brauchen mehr Eintragungen in das Goldene Büch. Wenn sich die zionistischen Arbeiter der Mühe unterziehen würden, an unser Bureaui bei jeder Gelegenheit, wo eine Eintragung in das Goldene Buch 'angeregt werden kann, zu denken, so wird das Bureau gern zu jeder Hilfe bereit sein. Der Verkauf von Nationalfonds -Marken war in diesem Jahr nicht ganz so umfangreich wie im Vorjahr . Der größte Teil der Marken geht gewöhnlich an Kongregationen vor Yomim Noraim, um auf Einlaßkarten angebracht zu werden, und in vielen Städten war diese Arbeit im letzten Sommer schlecht organisiert. Dieses Feld der Tätigkeit wartet noch auf seine Entwicklung in den größeren Städten durch erfahrene Zionisten, Es muß auch konstatiert werden, daß viele Vereine und Anhänger die Wichtigkeit der Marken als Einnahmequelle nicht zu schätzen scheinen, ebensowenig wie ihre Bedeutung für die Propaganda, und daß sie nicht den richtigen Gebrauch der Marken machen. Die Selbstbesteuerung ergab 1910/11 96.14 Doli., 1911/12 383.31 Doli, und 1912/13 508.— Doli. Diese Einnahme stammt fast ausschließlich von Logen verschiedener Brüderorganisationen. 82 solcher Organisationen sind in die Liste unserer Selbstbesteuerung am Ende dieses Jahres eingetragen, gegenüber 47 des Vorjahres. Diese Eintragungen wurden durch unermüdliche Aufrufe unseres Bureaus erreicht, in vielen Fällen mit Hilfe zionistischer Mitlgieder der betreffenden Organisationen. Das Bureau wird seine Tätigt