Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XI (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 175 (sequence 204)
- Language
- German
- Belongs to
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— 175 — aus Genüge geleistet werden kann. Nichtsdestoweniger haben wir selbst in der Berichtsperiode über 300 000 Flugblätter und Broschüren (Hebräisch, Jiddisch, Deutsch, Französisch und Italienisch) herausgegeben. An Broschüren sind erschienen: 1. Jemenitenbroschüre von J. Feldmann (Hebräisch, Jiddisch, Deutsch, Englisch und Russisch). 2. Reisebericht über Palästina von Justizrat Dr. Bodenheimer (Deutsch, Englisch und Hebräisch). 3. Zionist Work in Palestine, herausgegeben von J. Cohen (Englisch). 4. Sondernummer der Zeitschrift „Palästina", Wien. Lichtbilder. Der beim letzten Kongreß in Basel von unserem geschätzten Mitarbeiter Dr. Heinrich Loewe gehaltene Vortrag über „Jüdische Volksarbeit im Lande Israel" unter Vorführung unserer Lichtbilder hatte einen glänzenden Erfolg und veranlaßte uns, dieses Anschauungsmittel allen unseren Vertrauensmännern zugänglich zu machen. Zu diesem Zwecke gaben wir eine Serie von Lichtbildern in 47 Exemplaren heraus,, die unter Zugrundelegung des erwähnten Vortrages in allen Ländern weite Verbreitung finden. Eine zweite Serie von Lichtbildern aus Palästina in vorläufig 9 Exemplaren hat Herr Justizrat Dr. Bodenheimer nach eigenen Aufnahmen geliefert, die gleichfalls mit Erfolg verwendet wurden. Neue Serien sind in Vorbereitung. Wir sind überzeugt, daß dieses moderne Propagandamittel geeignet ist, selbst auf indifferente Kreise Eindruck zu machen und sie für unsere Sache zu gewinnen. Mündliche Propaganda. Wir haben in den letzten Jahren in Rußland, Galizien und Amerika den Versuch gemacht, den Nationalfonds durch Wanderredner zu propagieren. Allein es wurden nur dort Erfolge hierdurch erzielt, wo die durch die Redner hervorgerufene Stimmung durch eine tüchtige Organisation in Taten umgesetzt werden konnte. Daraus ergibt sich für uns die Lehre, daß für die mündliche Propaganda nur solche Personen in Betracht kommen, die zugleich organisatorisch befähigt sind. Im übrigen muß die mündliche Agitation Aufgabe jedes Gesinnungsgenossen sein. In seinem privaten Verkehr, wie auch bei allen öffentlichen Gelegenheiten soll jeder Gesinnungsgenosse bestrebt sein, für den Nationalfonds zu werben.