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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 86

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 86 (sequence 614)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1963-9039034
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06.....- tion bestimmen, was und wo gepflanzt werden soll. Die Arbeitsverteilung und der Voranschlag der Einnahmen und Ausgaben werden in eingehender Verhandlung ueber den Jahresetat mit dem Kolonisations-Deparinient festgestellt. Ueber den Umfang der technischen Anieitungsarheit, die von uns geleistet wird, gibt das Anwachsen des Budgets und Personais unserer instruktions-Abteiiung und Pfianzungssektion einen Begriff. Im Jahre 1924 hatten wir dafuer einen Etat von kaum LE.2000 und 6 Wanderlehrer zur Verfuegung; i.J. 1927 ueberschreitet der Etat LE. 7000 und ein Stab von mehr als 20 Instruktoren ist in aufopfernder Arbeit bemueht, technische Aufklaerung und Anlernung in unsere Siedlungen zu tragen. Fachleute fuer Ackerbau, Viehzucht, Gemucsebau, Gefiuegelzucht, Konserven, Pflanzungen, Baumschulen unterstuefzen die Kreisinstruktoren; waehrend die Versuchsstation die Probleme unseres technischen Fortschritts in systematischer Weise bearbeitet und uns ihre Fachmaenner zur Bekaempfung von Krankheiten und Schaediingen, fuer Saatsucht und andere Aufgaben stellt. Wir arbeiten dauernd an der Verdichtung des Instruktionsapparates und Verstaerkung der Inspektion insbesondere in neuen Siedlungen. Inder Chassidlmsiedlung z. B. leitet ein staendiger Verwalteter an Ort und Stelle die landwirtschaftliche Arbeit, unterstuetzi von einem Vorarbeiter (im vorigen Jahre als die Siedler in mehreren Punkten zerstreut waren, gab es ihrer vier), in dem Gebiet der neuen Kolonisation am Kischon haben wir einen besonderen iokalen Instruktor, sowie einen Verwaltungsbeamten eingesetzt. In saemtliehen Siedlungen besteht eine einheitliche, von uns vorgeschriebene Buchfuehrung; eine dauernde Budgetkontrolle und regelmaessige Rechnungspruefung werden vom Finanz-Departement besorgt. Zur grossen Kwuzah sei hier noch erwaehnt, dass Prof. O. im Irrtum ist, wenn er die Vielfaeltigkeit und Verzweigtheit dieser Grosswirtschaften betont. Sie uebertreffen die kleinen Kwuzoth nur in der Ausdehnung der Getreidefelder (etw 5000 D.), und in En-Harod ist ausserdem eine namhafte Flaeche mit Weinreben (Tafeltrauben) bepflanzt. Die anderen Wirtschaftszweige in En-Harod und Tel-Josef sind, infolge der bereits oben erwaehnten argen Vorzoegerung in ihrem Ausbau einstweilen nicht mehr entwickelt als in einer voli ausgestatteten kleinen Kwuzah; die Milchwirtschaft und der Gemuesebau in den Genossenschaften des Jordantals sind

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