Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 7 (sequence 533)
- Language
- German
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—7.L Die Ausdehnung unserer landwirtschaftlichen Taetigkeit kommt in den statistischen Angaben nicht ganz zum Ausdruck. Denn im Rahmen der Ausbaupiaene haben wir eine Reihe von Punkten liquidiert,'bezw. von dem Konsolidierungsprogramm bis zur Loesung ihrer Boden-und Wasserfragen gestrichen. So wurden der Moschaw Ram ah und die Kwuzah Har- Kinereth aufgehoben, ebenso die Betriebe Karkur und Tireh, die von kleinen Hachscharahgruppen zu Ausbildungszwecken benuetzt werden; auch die Kwuzah Hui da h wurde auf eine dem Arbeitsbedarf des dortigen Herzl-Waldes angepasste Pflanzungsgenossenschaft reduziert. Einige von der Siedllingsaktion im Jahre 1924 unerledigt gebliebene Fragen wurden bereinigt. Der Boden von Ginegar wurde der Kwuzah Ginegar ganz ueberlassen und die Kwuzah "Achwah", die dort seit Jahren vergeblich auf Bodenzukauf wartete, nach Knefes auf den neuen Kischon- Komplex verlegt, wo ihr 2500 Dunam zugeteilt wurden. Damit wurde dem Provisorium, von dem beide Genossenschaften leiden mussten, eine Ende gemacht. Ebenso konnten die zwei Kwuzotli Zrifin und Markenhof, die sich in Erwartung von Zukaeufen auf 2.400 Dunam von Nisra (Rubel-Nazara) niederliessen, nicht bestehen. Wir haben darum das Land der Kwuzah Zrifin uebergeben und die Genossenschaft Markenhof Anfang 5687 auf dem vom JNF erworbenen Boden von Um-Guni am Jordan (bei Daganiah) angesiedelt. Damit wurde der langgehegte Wunsch der Genossenschaft erfuellt, bewaesserbaren Boden zu bewirtschaften. Unser Kolonisationsetat betrug in der Berichtszeit £210.000 (i.J.5686) und £145.000 (i.J.5687), zusammen £355.000 oder nach Abang von £15.000 auf Rechnung d. J. 5686, die in Wirklichkeit imj. 5685 verausgabt wurden, £340.000 (gegen £240.000 in den Jahren 5684/5685). Die Vergroesserung der uns zur Verfuegung gestellten Mittel ist zum Teil der £30.000-Anleihe zu verdanken, die zur Zeit des 14. Kongresses vom K.H. aufgenommen wurde. Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, dass auch der vergroesserte Etat in keinem richtigen Verhaeitnis zu den vermehrten Aufgaben unserer Siedlungsarbeit stand. Eine beklagenswerte Folge der Unzulaengiichkeit der Mittel war, dass wir den auf zwei Jahre berechneten Abschluss der Anlage der im Jahre 1925 schon bestandenen Siedlungen wieder hinausschieben mussten, Es ist uns, wie bereits erwaehnt, nur gelungen, den Entschluss der Vollendung von wenigstens 8 alten und neueren Siedlungen