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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 47

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 47 (sequence 479)
Language
German
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IRI
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che starke Organisation zusammengefasst und daher kaum in der Lage ist, eigene kommunale Hilfe zu gewähren. Jerusalem ist nicht in demselben Masse wie Tel-Aviv oder Haifa von der Immigration der letzten Jahre erfasst worden. Der allgemeine Rückschlag im jüdischen Wirtschaftsleben trat daher hier nicht mit derselben Schwere in Erscheinung. Allerdings ist Jerusalem, unter anderen das Hauptziel der von religiösen Momente nach Palästina geleiteten Einwanderung aus den orientalischen Gemeinden, dadurch charakterisiert, dass es eine bedeutende mittellose Bevölkerung eben aus Mitgliedern jener Gemeinden hat, die Fürsorge verlangen und anf die Vermittlung von Arbeit angewiesen sind. Die immerhin in Jerusalem vorhandene stetige Baubewegung war in diesen Jahren nicht ausreichend hierfür. Auch Afuleh blieb nicht von der Arbeitslosigkeit verschont. Diese neue Gründung ist wirtschaftlich nicht genügend gefestigt, um eine solche erhebliche Menge von Arbeitern, wie ihr erster Aufbau dorthin zog, ständig ernähren zu können. Die Zahl der Arbeitslosen in Afuleh stieg bis zu 600 im Februar 1926. Die Stadt musste allmählich hiervon entlastet werden. Heute beträgt die Zahl des registrierten Arbeitslosen in Afuleh noch etwa 200. Wenn auch die Arbeitslosigkeit in Tiberias keinen grösseren Umfang annahm — sie beträgt heute etwa 100 — so musste jedoch auch hier eine gewisse Hilfe gewährt werden. Es soll hervorgehoben werden, dass gerade in diesen Jahren schlechter Arbeitslage ein neuer Punkt der jüdischen städtischen Siedlung sich entwickeln konnte: Akko. Die Zahl der Arbeiter in Akko beträgt etwa 200. Die momentane Arbeitslosigkeit ist nur gering. Die Arbeitslosigkeit in den Kolonien war nicht unbeträchtlich. Der Prozess des Eindringens der jüdischen Arbeiter in die Koloniearbeit ist noch nicht abgeschlossen. Jedoch ist die Arbeitslosigkeit hier im wesentlichen mit der Tatsache verbunden, dass die Arbeit in den Pflanzungen Saisonarbeit ist. Über die für das Durchhalten während der Zwischenzeit, im Sommer, erforderlichen Massnahmen ist bereits besprochen worden. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass die Lage - 47 -

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