Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 434 (sequence 434)
- Language
- German
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Viele unserer Mitglieder beteiligten sich an der Aufbringung de*- zionistischen Fonds, Keren Kajemeth und Keren Häjessod. Der Besuch von Herrn Dr. Schmarja Levin, der den zionistischen Glauben ungemein stärkte, diente auch uns zur gemeinsamen Erörterung mit ihm von aktuellen zionistischen Problemen. Die Schekelaktion des vergangenen Jahres war wegen des hohen Preises des Schekels nicht sehr erfolgreich, zum Teil auch weil der zionistische Einheits-Schekel noch nicht in weiten Kreisen Anklang gefunden hat. Im ganzen werden wohl 8000 Schekel verkauft worden sein. Dagegen verspricht die Schekel-Aktion dieses Jahres größeren Erfolg. Wir hegen die Hoffnung, daß in diesem Jahre mindestens 30.000 Schekel abgestzt werden. Unsere Mitglieder sind an den Leitungen des KKL und des Keren Häjessod aufs aktivste beteiligt. Der Fonds für die „Hilfe an Chaluzim und Übersiedelnde", der in der Hauptsache durch unsere Mitglieder gesammelt wurde, entwickelte sich sehr gut und wurde zu einem nicht unwichtigen Faktor in der zionistischen und der Chaluz-Arbeit unseres Landes. Im vergangnenen Monat haben wir ein „Komité für Arbeitende Erez Israel" organisiert, an dem außer den zionistischen Jugend-Organisationen Anteil nahmen. Im vergangenen Monat haben wir ein „Komité für das Arbeitende Erez Israel" organisiert, an dem außer den zionistischen Arbeiter-Parteien auch der „Hechaluz" und die zionistischen Jugend-Organisationen Anteil nehmen. Auf erzieherischem und kulturellem Gebiete hat die Organisation der „Tarbuth" die von unseren Mitgliedern vor drei Jahren gegründet wurde, sehr wichtiges geleistet. Außer den von ihr geschaffenen Schulen und Kindergärten hat sie auch ein Lehrer- und ein Kindergärtnerinnen-Seminär gegründet, die ca. 200 Schüler und Schülerinnen zählen. Im allgemeinen können wir konstatieren, daß trotz der Schwierigkeiten, die sich in der Verwirklichung des Zionismus ergeben haben, unsere Parteiarbeit in vieler Beziehung vorwärtsgegangen und reifer geworden ist; die Anzahl der Mitglieder ist nicht gesunken, die zionistische Verantwortlichkeit ist gestärkt; unser Lager ist von Enttäuschung nicht infiziert. Drück von Markus Kral in Brünn, Adlergasse 24.