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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 429

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 429 (sequence 429)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1778-9038849
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Er ist durch einen besonderen Vertreter an der Leitung des Keren Kajemeth, des Keren Hajessod, des Palästinaamtes, sowie an der Schekel- Kommission beteiligt. Seine besten Kräfte in den Ortsgruppen stellen sich in den Dienst der Keren Kajemeth-Arbeit, wofür ihnen volle Anerkennung gebührt. Beim Zentralkomité wurde ein Bureau des „Hamisrachi Hazair" und des „Hechaluz Hamisrachi" geschaffen, deren Aufgabe die Organisierung, der misrachistischen Jugend sowie die Vorbereitung und die Ausbildung der Chaluzim für die Übersiedlung nach Palästina ist. Zu diesem Zwecke schuf das Zentralkomité eine landwirtschaftliche Lehrfarm in Pleschow bei Krakau. Dieses Bureau leitete auch die besondere Aktion, die im vergangenen und in diesem Jahre zugunsten des „Hapoel Hamisrachi" in Erez Israel mit Erfolg durchgeführt wurde. Ein Hauptgebiet bildet für das Zentralkomité die misrachistische Erziehungsarbeit. In Krakau wurden zwei misrachistische Schulen geschaffen, eine allgemeine Volksschule „Cheder iwri" und eine Mittelschule „Tachkemoni", die gegenwärtig 350 Schüler zählen. Auch in den Provinz- Städten bestehen viele misrachistische Schulen und neue werden geschaffen. Alle Misrachi-Ortsgruppen richteten Abendkurse und Bibliotheken ein. Dank dieser Arbeit des Misrachi wird sein Erziehungssystem in orthodoxen Kreisen immer mehr beliebt. Äuch ist im allgemeinen eine stetige Entwicklung des Misrachi in Westgalizien zu konstatieren. Die Mitglieder des Zentralkomités sind: Rabb. Dr. Samuel Hirschfeld, Moses Alter, Elijahu Markus (Vorsitzende), Dr. David Bolwa, Jecheskel Baneth, Sew Boiminger, Schlomo Bügeleisen, Elijahu Kiwitz, Meschuliam Klieger und Jakob Steger. Lettland. Der Zentrale der Misrachi-Organisationen für Lettland, die in Rigabesteht, sind 15 Vereinigungen aus der Provinz angeschlossen. Die größten Misrachi-Vereinigungen bestehen in Riga, wo sie ungefähr 500 Mitglieder zählt, sowie in Libau. Vereinigungen bestehen ferner in: Marienhausen, Tukum, Lucin, Raunejlgawa, Kreslowo, Bolowi, Talsen, Smiltan und in kleineren Städtchen in der Nähe von Riga. Die letzte Jahresversammlung, fand im Jahre 1925 statt und es nahmen an ihr 15 Delegierte teil. Im Laufe der vergangenen zwei Jahre organisierten wir 10 große öffentliche Versammlungen zugunsten der Schekel-Aktion und in allgemeinen zionistischen Angelegenheiten; außerdem feiern wir in jedem Jahre vier traditionelle Eeste, an denen fast alle unsere Mitglieder, sowie alle Freunde unserer Bewegung teilnehmen. In diesem Jahre feierten wir am Lag Baomer das Fest des 25jährigen Bestehens unserer Organisation. Fast alle unsere Mitglieder beteiligten sich mit Eifer an den Aktionen und Arbeiten des Keren* Hajessod und des Keren Kajemeth, an deren Leitung Mitglieder des Misrachi ebenfalls Anteil nehmen. Der Vorsitzende des Keren Hajessod in Lettland, Herr Rabb. M. Nurock, ist gleichzeitig Vorsitzender unserer Organisation. Ebenso beteiligten wir uns an einer Aktion zugunsten der Bank des Misrachi in Palästina, für die wir bisher ca. 1500 Aktien verkauften. Wir sind ebenso an der jüdischen Jugendbewegung interessiert wie an jüdischer Erziehungsarbeit und aller öffentlich-jüdischen Tätigkeit im Lande. In den lettischen Sejm wurde unser Vertreter, der Vorsitzende unserer Organisation Rabb. Nurock gewählt, ebenso sitzen in manchen Stadträten unsere- Vertreter. Ebenso gründeten wir den „Minjan Misrachi", der nicht wenig zur Verbreitung des zionistischen Gedankens beitrug. Die Mitglieder unserer Zentralleitung sind: Vorsitzender Rabb. M. Nurock, Mitglieder: Schmul Gamsu, Mendel Gor, Mosche Weinberg, Chaim Jaffe, Chaim Lubezki, Rabb, Dr. A. D. Nurock. Bezirk Wilna. Das Zentralkomité des Misrachi in Wilna leistet umfassende Erziehungsarbeit im Bezirk Wilna. Ein Netz von Schulen ist ihm unterstellt, in denen ca. 2000 Schüler eine religiös-nationale Erziehung genießen. Vor — 429 —

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