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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 412

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 412 (sequence 412)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1761-9038832
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of Deputies. Die Beziehungen zwischen den beiden Körperschaften sind ausgezeichnet. In jeder Sphäre der jüdischen Tätigkeit sind die offiziellen zionistischen Elemente sehr stark vertreten. Lägen die Dinge ■ ebenso in allen anderen Ländern, so bestünde wenig Notwendigkeit, eine Jewish Agency im Zusammenhang mit dem Palästinamandat zu bilden." Die hervorragen/dste praktische Leistung der südafrikanischen Zionisten während der Berichtsperiode war die von Herrn Sokolow im Mai 1926 eingeleitete Keren Hajessod-Kampagne. Diese Aktion war die erfolgreichste der in Süd-Afrika für den Keren Hajessod veranstalteten Sammlungen ivad, mit Ausnahme der großen Leistung für den Restaurationsfonds im Jahre 1920, erbrachte sie die größte Summe, die in Süd-Afrika für einen zionistischen Zweck gesammelt worden ist. An erster Stelle war dieser Erfolg der hervorragenden Persönlichkeit des Herrn Sokolow und seinem Einfluß zu verdanken. Die Lehren von Dr. Schmarja Levin, der 1922 in Afrika weilte, die propagandistische und kulturelle Tätigkeit von Dr. Olsv anger, der Afrika in den Jahren 1922, 1923 und 1924 besuchte, und die konstruktiven organisatorischen Methoden, die Dr. Goldstein anläßlich der vorangegangenen Aktion einführte, haben sich auch bei Durchführung der diesjährigen Kampagne geltend gemacht. Oleich bei Beginn der Aktion wurde ein hoher Beitragsstandard gesetzt, der in der Folige nicht nur erreicht, sondern noch übertroff en> wurde. Zu diesem Ergebnis trug das System bei, demzufolge dlie Beiträge in 20 Monatsraten, d. h. bis zum Schluß des Jahres 1927, abgezahlt werden konnten. Die Einführung dieses Systems beeinflußte vor allem die durch Bankorders gezahlten Beiträge (70°/0 aller Beiträge), denn es erwies sich, daß Personen, die früher bereit waren, einen gewissen Betrag monatlich durch 12 Monate zu zahlen, sich entschlossen, den gleichen Momatsbetrag 20 Mal zu entrichten. Es wiurde ein entschlossener und1 im allgemeinen gelungener Versuch gemacht, neue Kräfte, die sich bisher dem Zionismus fernhielten und seinen Idealen ohne Sympathie gegenüberstanden, zur Mitarbeit heranzuziehen. Die Frauen nahmen, wie an früheren, so auch an dieser Aktion lebhaften Anteil. Bei Beginn der Aktion wurden die Juden Südafrikas aufgefordert, für den Keren Hajessod L 100,000 aufzubringen; die Liste der Zeichnungen beträgt jedoch ca. L 130,000. A konto dieser Versprechungen waren bis Emde April 1927 bereits L 71,000 einkassiert und es besteht die Hoffnung, daß bis zum Ende des Jahres nicht weniger als L 100,000 eingezahlt sein werden. Die Spesen der Aktion, die Einkassierung der Zeichnungen inbegriffen, werden mit 7°/0 berechnet. In der Summe der Beiträge für den Keren Hajessod ist Südafrika nur von den Vereinigten Staaten Amerikas übertroffen; was den Satz der Beiträge pro Kopf; der jüdischen Bevölkerung anlangt, so steht Südafrika an erster Stelle. Auf dem Gebiete der Keren Kajemeth-Arbeit soll die Sonderaktion, die von Rabbi J. L. Zlotnik aus Canada im Jahre 1925 — 412 —

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