Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- XV (1927)
- Date
- 1927-08-30
- Page
- Seite 405 (sequence 405)
- Language
- German
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- IRI
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Propagandazwecken dienten: Debattenabende, Kulturvorträge, Broschüren, die zionistischen Zeitungen: „ UjKelet", Tageszeitung, „Neue Zeit" in Temesvar, Wochenblatt, u. „Noar", in Cluj, Monatsschrift, zionistische Jugendrevue. Außerdem eine ausgedehnte und in die tausende reichende Korrespondenz an etwa zehntausend Personen durch die Bureaus des Landesverbandes, des KKL, des KH, des Pal.-Amtes, der Chaluz^Kommission, des politischen Blocks und der Jugendorganisationen .Außer den bereits genannten Persönlichkeiten hatte die Organisation als solche keine zionistische Persönlichkeiten als Gäste, mit Ausnahme des Herrn Israel Cohen, der die Gruppe in Temesvar besuchte. Als Hauptdelegierte des KH hatten wir den Herrn Dr. Immanuel Olswanger und Instruktoren des KH die Herren Dr. Zwi Willensky und Herrn B. Karpin. Herr M. M. Ussischkin besuchte zwei Städte in Transsylvanien während seiner Durchreise von Budapest nach Konstanza. Eine ausgesprochene antizionistische Presse in palästinozentrischem Sinne gibt es unter den Minoritätszeitungen vielleicht nicht. Der weit größere Teil der Minoritätspresse steht dem Palästinawerke freundlich gegenüber. Die deutschsprachigen verhalten sich reserviert gegen alles Jüdische. In manchen Gegenden, wie Oradeamare, Signet, Cluj, Brassov sind die Tageszeitungen nicht selten mit ganzen Seiten zionistischer Beiträge über Festlichkeiten, Ankündigung von Besuchen prominenter Persönlichkeiten erschienen. Eine gut durchgeführte Ijaraktion überflutete alle Teile mit mündlicher und schriftlicher Propaganda. Im Jahre 5686 wurden 9171 Schekalim verkauft. Im laufenden Jahre werden ungefähr 8000 Schekalim verkauft werden. An Goldschekel wurden 5686: 25 abgesetzt, im laufenden Jahre werden es mindestens 50 Goldschekel sein. Der Verband'nimmt ununterbrochen regen Anteil an den Aktionen des KH und des KKL. Eine jede Aktion dieser Fonds wird von unseren Ortsgruppen und Vertrauensleuten durchgeführt. Die leitenden Mitglieder und ersten Beamten gehen mit der Opferbereitschaft voran. So war es auch der Fall bei der Sonderaktion des KH. In Transsylvanien wurden im Jahre 5685 im Jahre 5686 für den Keren Hajessod Lei 2.700.000.— Lei 2950.000.— für den Keren Kajemeth Lei 3.000.000.— Lei 3.616.917.— beigetragen. Die finanzielle Erhaltung des Verbandes ist nach wie vor eine der schwierigsten organisatorischen Fragen. Unser Verband hat von früheren Jahren eine ungeheuere Schuld ererbt; der jetzigen Leitung ist es gelungen, durch verschiedene Transaktionen ein annäherndes Gleichgewicht herzustellen. Es bleibt daher die Frage noch immer offen, wie man für die leitenden Arbeitskräfte und die laufenden Regien die nötigen Mittel aufbringen kann, da die Parteisteuer angesichts der angestrengten Arbeit für die Fonds nicht mit Erfolg eingeführt und eingebürgert werden kann. - 405 -