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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 375

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 375 (sequence 375)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1724-9038795
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Holland. Seit den letzten zwei Jahren ist die Lage der Zionistischen Organisation in Holland nicht viel verändert. Mitgliederzahl und Einnahmen blieben etwa dieselben. Die Organisation besteht jetzt aus 23 Ortsgruppen, während die Misrachi- und die Studentenorganisation innerhalb des Verbandes selbständig organisiert sind. Mit der Föderation Jüdischnationaler Jugendvereine kam jetzt ein Abkommen zustande, wodurch diese Föderation dem Bunde enger angeschlossen wird. Die Poale Zion haben keine dem Bunde angeschlossene Organisation. Eine wichtige Änderung ist die Organisierung des Keren Kajemeth Lejisrael in Holland als selbständige Stiftung, deren Vorstand von dem Vorstande des Zionistenbundes gebildet wird, hiervon werden auf die Dauer sowohl in juristischer wie in propagandistischer Hinsicht große Vorteile erwartet. Diese Neuerung im letzten Jahre fiel etwa zusammen mit dem 25jährigen Jubiläum des KKL, das auf großartiger Weise gefeiert wurde. In vielen Städten wurden Versammlungen und Kollekten abgehalten und ein gut ausgeführtes Gedenkbuch gelangte zur Ausgabe. Der Reinertrag der noch nicht ganz abgeschlossenen Jubiläumsaktion war etwa fl. 4000.—. Das Verhältnis zu dem Keren Hajessod, das vor zwei Jahren nicht in allen. Hinsichten gut zu nennen war, hat sich jetzt sehr gebessert. Die meisten existierenden Differenzen sind Ende 1925 durch ein sowohl vom Zionistenbunde wie vom Kuratorium des Niederländischen Keren Hajessod genehmigten Abkommen vollständig beseitigt worden. Für Palästina-Angelegenheiten ist ein Palästina-Amt eingesetzt worden, bestehend aus Vertretern aller Zionistischen Instanzen. Seine Arbeit bezweckt die Herstellung eines engeren Kontaktes zwischen Holland und Palästina. Der Immigrationsikommissär, Dr I. Cohen, Rotterdam«, ist Vorsitzender des Amtes und für Immigrationsfragen ist ein Ausschuß aus dem Amte gebildet Dem Wunsche des letzten Delegiertentages gemäß wurde eine Studienkommission gebildet zur Untersuchung der Frage, in welchem Maße der Zionistenbund selber die Ausbildung der Chaluzim mit übernehmen könne (jetzt existiert dafür ein selbständiger Verein). Die Existenz sowohl des Palästina-Amtes wie der Chaluziut-Kommission ist noch' zu kurz, um über ihre Erfolge urteilen zu können. Schekelaktionen unter nicht im Zionistischen Verbände organisierten Juden wurden aus prinzipiellen Gründen nicht abgehalten, wie das schon früher der Fall war. An die Stelle trat eine Aktion zur Vergrößerung der Mitgliederzahl. Der Bundesvorstand besteht jetzt aus den Herren: Dr. A. van Raalte, I. Vorsitzender, Dr. H. Edersheim, II. Vorsitzender, Dr. A. Buechenbacher, Sekretär, Dr. J. Sanders, Schatzmeister, J. Houthakker, E. Asscher, während der KKL-Kommissär Dr. R. Polak, jetzt — 375 —

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