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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 363

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 363 (sequence 363)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1712-9038783
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Im Winter 5687 veranstalteten wir systematische Vortragskurse über zionistisch-nationale Themen und sandten Redner in die Provinzstädte. Über die Keren Ha jessod- Arbeit ist noch zu berichten, daß wir stets die Losung vertreten haben, der Keren Hajessod sei eine Pflicht- und Steuer-Leistung aller Juiden und müsse seitens der jüdischen Gemeinde-Verwaltungen in ihr Budget aufgie» nommen und! durch sie einkassiert werden. Trotz der Gegnerschaft, die dieser Gedanke in manchen Kreisen fand, sind wir doch Zeugen der Tatsache, daß viele Gemeindan nach und nach die Einnahmen des Keren Hajes9od in ihr Budget einfügen. Die meisten Einnahmen des Keren Hajessod stammen aus denjenigen Städten, in denen der Beitrag eine solche Pflichtsteuer geworden ist. Aus den Reihen der bulgarischen Juidenheit übersiede 1ten viele nach Palästina, doch waren, diese zu unserem Bédauern zum großen Teile Vermögenslose. Fast alle leben jetzt unter dem Druck der schweren Krise, die m Palästina herrscht. Viele kehren auch zurück und führen Verleumdung des Landes im Munde. Unser Landesverband1 gewährte an 80 Familien konstruktive Anleihen von 15—20 L aus dem Emgirationsfomids,'die es ihnen ermöglichen, die schwerste Zeit zu überstehen. Doch wäre das wichtigste für die bulgarischem Einwanderer in Palästina ihre Ansiedlung in einer landwirtschaftlichen Kolonie Jahre sind nun schon vergangen und die Schwierigkeiten der Boden-Übertragung zwischen Ness Zionah unid Rechoboth sind5 noch nicht geregelt. Dieser Zustand bringt unserer zionistischen Arbeit im Lande großen Schaden. Danzig. Der Vorstand der Zionistischen Organisation für das Gebiet der Freien Stadt Danzig setzt sich zusammen aus den Herren Max Feldmann., Adolf Mazur, Dr. Curt iNawratzki, Sally Rosenberg, Rechtsanwalt Dr. Curt Rosenthal und Dr. Josef Segall. Den engeren Vorstand bilden die Herren Dr. Nawratzki und Dr. Segall. Leiter des Keren Hajessod ist Dr. Segall, des Keren Kajemeth S. Rosenberg und des Palästina-Amtes Dr. Landau und Dr. Nawratzki. Die Organisation umfaßt die Städte Danzig, Zoppot und Oliva. Die Zahl der organisierten Mitglieder beträgt gegen 300 Unter den nationaljüdischen Jugendvereinen steht an erster Stelle der „Brith-Habonim", der 1926 durch Zusammenschluß der Danziger Jugendbünde „Blau-weiß" und „Haschomer-Hazair" entstand und ca. 100 Mitglieder umfaßt. Ferner bestehen in Danzig der Jüdische Turn- und Sportverein „Barkochba" mit nationaler, z. T. zionistischer Einstellung und die Zionistische Verbindung „Kadiniah" an der Technischen Hochschule Danzig-Langfuhr. Während der Dauer der Berichtsperiode haben gegen 40 Versammlungen — teils nur für Mitglieder, teils für die breitere Öffentlichkeit — stattgefunden. Von führenden Zionisten kamen nach Dan- — 363 —

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