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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 355

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
XV (1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 355 (sequence 355)
Language
German
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IRI
…/9038125-9038422--1704-9038775
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A. Landesverbände. Amerika. In den beiden letzten Jahren verstärkte sich andauernd die Tendenz der Zionisten in den Vereinigten Staaten, die Organisation selbst gegenüber der immer steigenden Macht der einzelnen Vereinigungen, die Geld für Palästina sammeln, zu kräftigen. Die Erkenntnis wurde allgemein, daß der Zionismus und insbesondere der Aulbau Palästinas; unter den separatistischen Tendenzen, die den amerikanischen Zionismus bisher beherrschten, leiden müsse. Die Convention der Zionistischen Organisation von Amerika im Jahre 1927 nahm einen Konsolidierungsplan an, der die Vereinheitlichung aller zionistischen Kräfte in den Vereinigten Staaten vorsieht. Vielleicht war es das größte Übel der Zionistischen Organisation, das die Separationspolitik mit sich gebracht hat. Die Spaltung der Organisation in einzelne voneinander unabhängige Teile raubte ihr die Lebenskraft. Statt die ganze in einer geschlossenen einheitlichen Organisation lebende Kraft zu erhalten, hatte man sie sich zersplittern lassen. Das Interesse des Weltjudenums für den Aulbau Palästinas ist in. seiner Gesamtheit die stärkste Macht der modernen Geschichte, Aber das System:, der zentralen Organisation ihre ursprüngliche Triebkraft zu entziehen und1 die einzelnen Teile auf Kosten des Ganzen zu stärken, war der große Fehler, den der Zionismus beging. Die Zentralisierung der Autorität in einer einheitlichen, starken Zionistischen Organisation muß zweifellos die ganze zonistische Arbeit im Lande stärken, die Mühe, die für die Aufbringung von Geldern für Palästina nötig ist, verringern, indem alle Spender für Palästina in Kontakt mit der zionistischen Arbeit gehalten werden, und so, da die Vereinigten Staaten für den Hauptteil des nach Palästina gehenden Geldes verantwortlich sind, die Zusammenarbeit mit Palästina wirkungsvoller machen, sowohl was die Beschaffung der Mittel anlangt als auch was die Lösung der verschiedenen anderen im Lande entstehenden Fragen betrifft. Innerhalb der beiden letzten Jahre wurden dem Programm des Aufbaues der Heimstätte neue Elemente im amerikanischen Judentum gewonnen, wobei von besonderer Bedeutung die Anwesenheit Dr. Ohajim Weizmanns, sowie anderer ausgezeichnetei Gäste aus Europa, gewesen ist, darunter Dr. Schmarja Levin, Dr. Georg Halpern, Direktor des Jewish Colonial Trust, M. Jean Fischer äus Belgien, Dr. Chajim Arlosoroff, Commander J. M. Ken- _ 355 - 23«

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