Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Journal
- Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
- Volume
- X (1911)
- Date
- 1911-08-09
- Page
- Seite 128 (sequence 151)
- Language
- German
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— 128 — Stück sind die in zerbrochenem oder sonst unbrauchbarem Zustand im Laufe der letzten Jahre an uns zurückgestellten................. 201 Stück, (hiervon 105 Type OU und 96 Type K) unbedingt und, wenn wir die seit der 1. Ausgabe der Büchsen 1904 bei Übersiedlungen usw. verloren gegangenen, gestohlenen oder verdorbenen und nicht an uns abgelieferten Büchsen mit...................................... 572 Stück veranschlagen, (hiervon 400 Type OU und 172 Type K.) ergibt sich für Ende 1910 ein Stand noch in Verwendung befindlicher Büchsen von etwa........................................................ 13 000 Stück, (hiervon 4428 Type ÖU. und 8572 Type K). Die spätem Ausgaben der Type K zeigten — gemäß den vielfachen Urgrenzen — eine Verbesserung des Verschlusses, doch noch immer nicht in genügendem Maße. Im Laufe der Jahre sind auch einige wenige verdorbene Büchsen primitiven Zustands, die zurzeit von verschiedenen Lokalstellen verteilt worden sein mögen, an uns zurückgelangt und auch einige Erträge aus solchen Büchsen flössen ein. Diese letztern Büchsen tauschten wir gegen offizielle um, zu einer allgemeinen Aktion fanden wir uns jedoch nicht bestimmt. Alle Büchsen wurden in der Berichtszeit gratis verteilt und zwar unter Verwendung unserer Büchsenscheine, die wir jeder Büchsensendung beilegen. Nur in Wien wurde versucht, bei der Verteilung bezahlte Kräfte zu verwenden, und zwar gegen Honorar für je 50 Stück verteilter Büchsen. Zu diesem Versuch bestimmte uns die im Frühjahr 1909 seitens der Wiener Chalukkahfiliale mittels Verteilung ihrer Büchsen von Haus zu Haus betriebene Propaganda, doch hat sich die Nachahmung dieser Methode keineswegs bewährt und wir waren froh, unsere Büchsen hier und dort wieder heil zurückzuerhalten. Seither hat übrigens auch die Propaganda der Chalukkahfiliale, welche unter Leitung eines Wiener Kultusvorstehers und unter Patronanz des Oberrabbiners steht, nachgelassen.. Wir griffen auf unsere alte Methode zurück, wonach die N. F.-Büchsen nur zuverlässigen Gesinnungsgenossen, welche darnach ausdrücklich verlangen, anvertraut werden. Die Leerung der Büchsen wird in der Regel durch freiwillige Kräfte unter Mitwirkung oder doch Aufsicht der Ortskommissäre besorgt. Nur in Wien mit seinen etwa 1200 N. F.-Büchsen, wo sich jener Modus als undurchführbar erwiesen hat, wurde an der Verwendung eines bezahlten Inkassanten festgehalten. Dieser Inkassant erhielt nebst einem kleinen Monatsfixum einen Prozentsatz von den Leerungserträgen. Die obligaten Leerungstermine (Cholhamoed Pessach und Sukkoth) werden von uns den Ortskommissären jeweils eingeschärft, haben sich aber noch keineswegs durchgesetzt, woran allerdings zum Teil der Umstand Schuld trägt, daß nicht immer die entsprechende Zahl freiwilliger Hilfskräfte sofort bereitsteht. In größern Städten, und besonders in Wien, verteilt sich die Leerung naturgemäß auf eine längere Zeitperiode. Laut Berechnung des Hauptbureaus wurden 1910 in Osterreich von 15500 verteilten Büchsen 5854, also fast 38% geleert mit 14 418 Jf, d.h. mit 93 per verteilte und 246 per geleerte Büchse.