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Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress · 1911-08-09 · X (1911) · p. Seite 7

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Journal
Bericht der Exekutive der Zionistischen Organisation an den ... Zionistenkongress
Volume
X (1911)
Date
1911-08-09
Page
Seite 7 (sequence 14)
Language
German
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IRI
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sache, daß die Einsetzung einer Kommission, die sich mit der Frage des Zionismus zu befassen hätte, im türkischen Parlamente erwogen worden ist, uns nur mit Genugtuung erfüllen. Ebenso wichtig wie erfreulich ist es auch, daß in der türkischen Presse die zweite Kammerdebatte allgemein zu Erörterungen Veranlassung gab, die einen weit sympathischeren Charakter trugen, als es je zuvor der Fall gewesen war. Im August 1910 teilte uns die ottomanische Botschaft in Berlin mit, daß in den Archiven des Ex-Sultans ein Scheck von £ 500, den die zionistische Organisation im Jahre 1908 der türkischen Regierung als Zuwendung zum Baufonds der Hedschasbabn zur Verfügung gestellt hatte, aufgefunden worden sei. Mit diesem Scheck hatte es, wie wir in der „Welt", Nr. 41 (Jahrgang 1910) veröffentlicht haben, folgende Bewandtnis: Im Jahre 1908 wurden in der Türkei für das Hedschasbahnunternehmen, an dessen Spitze der Sultan selbst stand, öffentliche Sammlungen veranstaltet, an denen sich alle größern Finanzinstitute in der Türkei beteiligten. Auch das E. A. G. hat damals für den Bau dieser, für das ottomanische Reich und im besondern für Palästina äußerst wichtigen Eisenbahn als Beitrag für die in Palästina befindlichen Finanzinstitute der zionistischen Organisation £ 500 gezeichnet. Dieser Betrag wurde dem Sekretär des Sultans mittels eines Schecks an die Order der Direktion der Hedschasbahn überwiesen. Es geschah dies im Juni 1908, einen Monat vor der Einführung der Konstitution. Zu einem Einkassieren des Schecks seitens des Ex-Sultans ist es niemals gekommen, und so wurde er im Juli 1910 im Archiv aufgefunden. Nach Empfang des Briefes der türkischen Botschaft setzte der Präsident des E. A. C. sich schriftlich und mündlich mit dem Botschafter Exz. Osman Nisami Pascha in Verbindung, und es wurde die Auszahlung des Schecks veranlaßt. In einem spätem Schreiben übermittelte die türkische Botschaft in Berlin dem Präsidenten des E. A. C. den besten Dank der türkischen Regierung für den Beitrag der zionistischen Organisation. Als es sich immer klarer herausstellte, daß die innern Kämpfe unter der ottomanischen Judenheit an Heftigkeit viel hätten verlieren können, wenn die Pariser Leitung der Alliance Israélite Universelle nur ihren Einfluß in dieser Richtung geltend machen wollte, hatte das Mitglied des E. A. C, Herr J. H. Kann, eine Unterredung mit dem Vizepräsidenten der Alliance, Herrn Salomon Reinach, in der

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