... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
- Journal
- ... Bericht der Jüdischen Haushaltungsschule zu Frankfurt a.M. für die Zeit vom ... bis ...
- Volume
- 10 (1907-1909)
- Date
- 1910-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
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10 Die Herren Dr. med. Karl Lehmann und Zahnarzt L. Lehmann haben unseren Schülerinnen auch im verflossenen Jahre ihre Hilfe stets bereitwilligst und uneigennützig angedeihen lassen, ihnen gebührt unsere besondere Anerkennung. Gleichzeitig danken wir der Verwaltung des städt. Schwimmbades für Freikarten, der Direktion des Palmengartens für die Bewilligung freien Eintritts für unsere Schülerinnen, der Vorstandschaft des Montefiore Vereins und des Vereins für Iüd. Geschichte und Literatur für freien Eintritt zu den Vorlesungen für unsere Pensionärinnen, sowie den Redaktionen des „Israelit", der „Iüd. Presse", des „General-Anzeigers" und der „kleinen Presse" für erhaltene Freiexemplare. Ebenso sprechen wir allen hochherzigen Spendern von Geldgeschenken, Haushaltungs-Gegenständen und anderen Gaben herzlichen Dank aus. Bei den vielseitigen Zielen, die unser Verein unentwegt verfolgt, müssen wir aber stets von Neuem um die Sympathie aller Philantropen werben. Haushaltungs-Schule, Schulküche und Mädchenheim sind eigentlich 3 Wohlfahrtseinrichtungen für die erwerbskräftige, weibl. Jugend in einer Anstalt vereinigt und jede dieser Bestrebungen verdient reichliche Unterstützung. Damit ist aber die soziale Fürsorge für die im Erwerbsleben stehenden Mädchen noch nicht ausgebaut, noch weitere Aufgaben harren unser, zu deren Erfüllung uns nur die finanziellen Mittel fehlen. Möchte uns doch unser gutes Wollen recht viele neue Freunde Zuführen, die uns im Verein mit unseren alten